Unsere Idee
Am ESB begegnen sich täglich Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, kulturellen Hintergründen, Sprachen und Erfahrungen. Diese Vielfalt bereichert unsere Schulgemeinschaft – und wir lernen jeden Tag voneinander. Damit ein respektvolles und vertrauensvolles Miteinander gelingen kann, braucht es Offenheit, gegenseitige Wertschätzung und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage leben wir diese Haltung jeden Tag im Schulalltag. Sie prägt unser Miteinander und zeigt sich in vielen kleinen und großen Situationen des Schullebens. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler ermutigen, Diskriminierung und Ausgrenzung nicht zu akzeptieren, sondern respektvoll Stellung zu beziehen und Zivilcourage zu zeigen. Dabei geht es nicht nur um Rassismus, sondern um jede Form von Benachteiligung, Menschenfeindlichkeit oder Intoleranz.
Unser Ziel ist eine Schulkultur, in der demokratische Werte, gegenseitiger Respekt und Verantwortung selbstverständlich sind. Gemeinsam gestalten wir einen Lern- und Lebensraum, in dem sich alle willkommen fühlen und ihre Persönlichkeit entfalten können.
Unsere Aktivitäten
Unsere Arbeit als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zeigt sich in unterschiedlichen Bereichen des Schullebens. Dabei geht es uns nicht nur darum, über Demokratie, Vielfalt und Diskriminierung zu sprechen. Wir schaffen Gelegenheiten, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, Geschichte vor Ort zu entdecken, gemeinsam aktiv zu werden und dort Haltung zu zeigen, wo sie gefragt ist.
Zu unseren Aktivitäten gehören unter anderem:
- Demokratie und Courage erleben: Bei den Courage Games, Wettbewerben und weiteren Aktionen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit gesellschaftlichen Fragen, Zusammenhalt, Diskriminierung und Zivilcourage. Auch Projekte wie die Auseinandersetzung mit dem Mathilda-Effekt und der Unterrepräsentation von Frauen in Wissenschaft und Technik greifen Fragen von Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe auf.
- Erinnern und Geschichte erfahrbar machen: Wir setzen uns mit der Geschichte des Nationalsozialismus und ihren Folgen auseinander – in unserer unmittelbaren Umgebung ebenso wie an historischen Erinnerungsorten. Bei Stadtrundgängen zur NS-Zeit, Stolperstein-Führungen und Projekten zum jüdischen Leben entdecken Schülerinnen und Schüler Geschichte direkt vor der eigenen Haustür. Im Schulwettbewerb „Haus Bacharach“ beschäftigten sie sich mit der Geschichte einer jüdischen Familie aus Hamm und entwickelten eigene Ideen für eine lebendige Erinnerungskultur. Besuche von Gedenkstätten wie Dachau eröffnen darüber hinaus die Möglichkeit, sich an historischen Orten intensiv mit Verfolgung, Ausgrenzung und den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
- Hinschauen und handeln: Courage zeigt sich besonders dann, wenn sie im Alltag gefragt ist. Bei antisemitischen, rassistischen oder rechtsextremen Äußerungen und Vorfällen schauen wir nicht weg. Wir greifen solche Situationen auf, führen Gespräche und entwickeln passende Interventionen, um gemeinsam mit den Beteiligten eine bewusste Auseinandersetzung zu ermöglichen.
Darüber hinaus finden sich die Grundgedanken von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in vielen weiteren Bereichen unserer Schule wieder – etwa in Projekten zur Demokratiebildung und Gewaltprävention, in internationalen Begegnungen oder in kreativen und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
So verstehen wir Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage nicht als einzelnes Projekt oder eine Reihe von Aktionstagen. Es geht darum, aufmerksam zu bleiben, miteinander ins Gespräch zu kommen und unsere Schule gemeinsam respektvoll, offen und demokratisch zu gestalten.
Unser Team
Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage
Eugenie Feinstein
Kathrin Feldmann
Patrick Fuckel
Manuel Heße
Jasmin Knepper
Mohamed Lamsiah
Céline Pröbe
Karin Vienenkötter
☎ 02381 / 97306 0
◷ nach Vereinbarung