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Die GO11 auf dem „Hexenpfad“

Erstellt von Schülern der GO11, Michael Kamutzki
|   Bericht

Die Jahrgangsstufe 11 der Gymnasialen Oberstufe erkundete auf ihrer dreitägigen Orientierungsfahrt den sogenannten „Hexenpfad“ in Tecklenburg.

Begleitet wurde die Klasse von Sabrina Schug und Michael Kamutzki.

Im folgenden Text werden die 5 Stationen des Hexenpfades beschrieben:

Vom "Haus des Gastes", dem Start des Hexenpfades geht es zur Sehenswürdigkeit S1, das "Krönchen", die östliche Burgruine der alten Tecklenburg. Die Burg wurde trotz einiger Belagerungen nie erobert und zerstört. Dass dennoch Mauerreste übrig sind, liegt daran, dass die alten Verteidigungsburgen durch die Entwicklung modernerer Waffen nicht mehr notwendig waren. So fanden die Mauerreste als Steinbruch für neue Häuser im Schutze der alten Burganlage Verwendung.

Von oben hat man einen tollen Ausblick über die Stadt Tecklenburg, die Kirchen, die Häuser usw. Man kann auf der ganzen Burg frei herumklettern und alles auskundschaften. Außer einem Geländer für die Treppe ist dort auch alles noch original.

Die zweite Sehenswürdigkeit auf den Hexenpfad ist der Wierturm.

Der Wiertum wurde 1884 auf dem Wall, der den Vorhof von der Hauptburg trennte, als erstes deutsches Denkmal für Johannes Weyer, welcher gegen den Hexenwahn gekämpft hat, errichtet.

Johannes Weyer war ein niederländisch-niederrheinischer Arzt. Er starb am 24. Februar 1588 in Tecklenburg. Er war der Meinung, dass Hexen vom Teufel irregeleitete Frauen waren, die der Melancholie verfallen waren, und deswegen medizinischer Behandlung bedurften.

Dieser Felsen hat seinen Namen durch die Vergangenheit Tecklenburgs. Die Einwohner glaubten an Hexen, Gespenster und an denTeufel.

Zu Mitternacht sollen sich alle Hexen und Zauberer in der Höhle getroffen haben. Heute sieht man nur noch einen großen hohlen Felsen.

Es wurde gesagt, die Hexen hätten ihre Zaubertränke dort gebraut. Dadurch der Name Hexenküche oder auch Teufelsklippen.

S4

Über kleine Wege führt uns die Hexe nun bis zu einem schwarzen Loch in einem Felsen. Das starrt uns etwas gruselig an und trägt den Namen Rolandsgrab. Angeblich handelt es sich hierbei um eine Grabkammer, die die Familie Roleant vom Gut Hülshoff zu Tecklenburg in den Sandstein schlagen ließ. Und – der geneigte Wanderer ahnt es bereits – es gibt allerhand schauerliche Geschichten zum Rolands Grab.

S5

Schauerliche Geschichten gibt es auch zur nächsten Station, dem Heidentempel. Dabei handelt es sich um eine weitere Felsformation. Sie soll von unseren heidnischen Vorfahren genutzt worden sein, um Tieropfer zu bringen. Wir schauen genauer hin und entdecken Rillen in den Felsen. Die sollen von Menschen hineingekratzt worden sein, damit das Blut der tierischen Opfer besser abfließen kann. Wir schütteln uns kurz, dann gehen wir weiter.

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