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Fachklassen des dualen Systems der Berufsausbildung

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Voraussetzung:
Die Ausbildung erfordert einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. Dafür ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, meistens wird aber ein Hauptschul- oder Realschulabschluss verlangt.

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Bildungsgang:
Fachklasse des dualen Systems der Berufsausbildung

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Abschluss:
Schulischer Teil einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung

Mögliche Fachbereiche: ... ... ... ... ...
Mögliche Fachbereiche:
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Voraussetzung: Die Ausbildung erfordert einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. Dafür ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, meistens wird aber ein Hauptschul- oder Realschulabschluss verlangt.
Bildungsgang: xxx.
Abschluss: xxx.
Mögliche Fachbereiche:

Ziel
In den Fachklassen für die einzelnen Ausbildungsberufe wird der schulische Teil einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung vermittelt. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den regionalen Betrieben der jeweiligen Branchen.

Unterricht
Der Unterricht ist auf den speziellen Ausbildungsberuf ausgerichtet, sowohl im berufsbezogenen Bereich als auch in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Sport/Gesundheitsförderung, Politik/Gesellschaftslehre und Religionslehre (berufsübergreifender Bereich).

Je nach Abstimmung zwischen Berufsschule und Betrieben werden die durchschnittlich 1,5 Tage Unterricht pro Woche auf einzelne Schultage oder größere Unterrichtsblöcke verteilt.

Anmeldung:
Die Ausbildung erfordert einen Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb. Dafür ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, meistens wird aber ein Hauptschul- oder Realschulabschluss verlangt.
Die Anmeldung an unserer Schule übernimmt Ihr Ausbildungsbetrieb für Sie.

Ausbildungsberufe im dualen System an unserer Schule:

  • Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Bauzeichner*in
  • Elektroniker*in für Betriebstechnik
  • Elektroniker*in – Energie- und Gebäudetechnik
  • Fachinformatiker*in – Anwendungsentwicklung
  • Fachinformatiker*in – Systemintegration
  • Fachinformatiker*in – Daten- und Prozessanalyse
  • Fachinformatiker*in – Digitale Vernetzung
  • IT-System-Elektroniker*in
  • Fertigungsmechaniker*in
  • Holzmechaniker*in – Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen
  • Holzmechaniker*in – Möbelbau und Innenausbau
  • Holzmechaniker*in – Montieren von Innenausbauten und Bauelementen
  • Industriemechaniker*in
  • Konstruktionsmechaniker*in
  • Maler und Lackierer*in – Gestaltung und Instandhaltung
  • Mechatroniker*in
  • Metallbauer*in – Konstruktionstechnik
  • Metallbauer*in – Metallgestaltung
  • Tischler*in
  • Werkzeugmechaniker*in
  • Zerspanungsmechaniker*in
  • Kraftfahrzeugmechatroniker*in
  • Kraftfahrzeugmechatroniker*in – Nutzfahrzeugtechnik
  • Kraftfahrzeugmechatroniker*in – Personenkraftwagentechnik
  • Kraftfahrzeugmechatroniker*in – System- und Hochvolttechnik
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*in – Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
  • Bauten- und Objektbeschichter*in
  • Maschinen- und Anlagenführer*in – Metall- und Kunststofftechnik
  • Industrieelektriker*in – Betriebstechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik – Montagetechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik – Konstruktionstechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik – Umform- und Drahttechnik
  • Fachkraft für Metalltechnik – Zerspanungstechnik
  • Land- und Baumaschinenmechatroniker*in
  • Verfahrenstechnolog*in Metall – Stahlumformung

und verwandte Ausbildungsberufe.

Einen guten ersten Überblick über einen konkreten Ausbildungsberuf findet man z.B. unter http://berufenet.arbeitsagentur.de

Fachklassen zum Aufklappen

Autor: Frank Lange, ESB

Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)

Tätigkeitsbeschreibung:
Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen und installieren moderne Versorgungsanlagen in Gebäuden. Dazu gehören z. B. Wasserleitungen, Heizsysteme, Lüftungsanlagen oder umweltfreundliche Solartechnik. Sie richten Bäder ein, montieren Heizkörper, schließen Anlagen an und nehmen sie in Betrieb. Auch Wartung, Reparatur und Energieoptimierung bestehender Systeme gehören zu ihren Aufgaben.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre (duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule)

Einsatzorte: Baustellen, Wohnungen, Gewerbeobjekte, Technikräume – oft im direkten Kundenkontakt

Perspektiven:
Nach der Ausbildung bestehen viele Weiterbildungsoptionen, z. B. zum/zur Techniker/in, Meister/in oder in Richtung Energieberatung, Gebäudeautomatisierung oder ein Studium im Bereich Gebäudetechnik.

Anforderungen:

  • Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination
    z. B. beim Verlegen und Verschweißen von Rohrleitungen oder Einbauen von Armaturen
  • Sorgfalt
    z. B. beim Abdichten von Leitungen oder Justieren empfindlicher Mess- und Regeltechnik
  • Technisches Verständnis
    z. B. für das Funktionsprinzip von Heizungs- und Klimaanlagen oder beim Anschließen elektrischer Komponenten
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
    z. B. beim Verlegen komplexer Leitungssysteme anhand von Plänen
  • Gute körperliche Konstitution
    z. B. beim Arbeiten in beengten Räumen, auf Leitern oder mit schweren Geräten

Wichtige Schulfächer:

  • Werken/Technik
    z. B. für das Montieren von Bauteilen und Umsetzen von Installationsplänen
  • Mathematik
    z. B. zum Berechnen von Rohrlängen, Wasserdruck, Heizlast oder Materialbedarf
  • Physik
    z. B. beim Verständnis von Thermodynamik, Wasser- und Luftströmung, Energieumwandlung

Weiterführende Informationen: https://planet-beruf.de/fileadmin/assets/PDF/BKB/15164.pdf

 

Ansprechpartnerin

Michael Steinrücke

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Autor: Schiller, ESB

Bauzeichner/in (Schwerpunkte: Architektur, Ingenieurbau, Tief-, Straßen- und Landschaftsbau)

Berufsbild

Bauzeichner bzw. Bauzeichnerinnen sind überwiegend in Planungsbüros und Unternehmen der Bauwirtschaft sowie in Behörden tätig. Typische Einsatzfelder sind - analog zum gewählten Schwerpunkt - der Architekturbereich, der Ingenieurbau sowie der Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Bauzeichner bzw. Bauzeichnerinnen arbeiten einzeln und im Team an der inhaltlichen Realisierung von Bauprojekten. Auf der Basis moderner Technologien und unter Nutzung branchentypischer Software fertigen sie Zeichnungen auf der Basis baurechtlicher Vorschriften für die Planung und Bauausführung an, auch unter den Aspekten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit. Neben den zeichnerischen Tätigkeiten sind sowohl rechnerische als auch organisatorische Tätigkeiten selbstständig zu planen, durchzuführen und zu kontrollieren.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre; eine vorzeitige Zulassung zur Prüfung nach 2,5 Jahren oder eine Verkürzung auf zwei Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

 

Ausbildungsinhalte

Ausbildungsinhalte sind u. a.:

  • Organisation und Kommunikation, Arbeitsabläufe
  • Zusammenarbeit mit Behörden und anderen am Bau Beteiligten
  • Techniken des Zeichnens, rechnergestütztes Zeichnen
  • Auswahl und Verwendung von Baustoffen und Bauelementen
  • Mitwirken bei Bauprozessen und Durchführen von Bauarbeiten
  • Konstruieren von Bauteilen
  • Bestandsaufnahme und Vermessung
  • Erstellen von Plänen und fachspezifischen Berechnungen

 

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in vierzehn praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern Bauentwurfsplanung, Baukonstruktionen und Bauausführungsplanung organisiert. Im 1. und 2. Ausbildungsjahr sind die ersten neun Lernfelder für die Bereiche Architektur, Ingenieurbau und Tief-, Straßen- und Landschaftsbau gleich. Die Unterteilung in die drei Schwerpunkte beginnt mit dem 3. Ausbildungsjahr. 

Lernfelder:

  1. Mitwirken bei der Bauplanung
  2. Aufnehmen eines Bauwerkes
  3. Erschließen eines Baugrundstücks
  4. Planen einer Gründung
  5. Planen eines Kellergeschosses
  6. Konstruieren eines Stahlbetonbalkens
  7. Konstruieren von Treppen
  8. Planen einer Geschossdecke
  9. Entwerfen eines Dachtragwerkes

     

Schwerpunkt Architektur

  1. Erstellen eines Bauantrages
  2. Entwickeln einer Außenwand
  3. Planen einer Halle
  4. Konstruieren eines Dachaufbaues
  5. Ausbauen eines Geschosses

Schwerpunkt Ingenieurbau

  1. Sichern eines Bauwerks
  2. Entwickeln einer Aussenwand
  3. Planen einer Halle
  4. Konstruieren eines Daches
  5. Planen eines Stahlbetonbauwerkes

Schwerpunkt Tief-, Straßen- und Landschaftsbau

  1. Ausarbeiten eines Straßenentwurfs
  2. Konstruieren eines Straßenoberbaus
  3. Planen einer Wasserversorgung
  4. Planen einer Wasserentsorgung
  5. Planen einer Außenanlage

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Um einen möglichst großen Praxisbezug herzustellen, findet der Fachunterricht in einem PC-Raum statt, in dem insgesamt 27 CAD-Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, die mit dem Zeichenprogramm Allplan ausgestattet sind. 

 

Besonderheiten

In jedem Jahr absolvieren mehrere Gruppen von in der Regel fünf Bauzeichnern bzw. Bauzeichnerinnen ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in Norwegen, um dort u. a. die Holzrahmenbauweise kennenzulernen. Die Vor- und Nachbereitung der Aufenthalte erfolgt durch die Stiftung Bildung und Handwerk in Paderborn, die die Praktika im Rahmen von Erasmus+ auch finanziell fördert. 

 

Ansprechpartnerin

Karin Linkamp-Buddensiek

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

Autor: Jens Fischer

Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

 

Berufsbild

In der Ausbildung zum/zur Elektroniker/-in in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik erlernst du, wie moderne Technologien zur Energieeinsparung und zum Umweltschutz in Gebäuden eingesetzt werden. Du beschäftigst dich mit Themen wie Photovoltaik, intelligenten Haustechniksystemen und Elektromobilität, um komfortable und energieeffiziente Lösungen für Büros und Wohnräume zu schaffen.

Immer mehr Menschen wünschen sich Komfort in Büro und Zuhause, während sie Energie und Geld sparen sowie die Umwelt schützen. Da Strom wertvoller wird, müssen die täglichen Geräte effizienter und benutzerfreundlich sein. In diesem Kontext erlernst du Kenntnisse über elektrische Sicherheit, Elektromobilität, Energieverteilungsanlagen, Beleuchtungs- und Antriebssysteme sowie Blitzschutzanlagen.

Durch deine Kenntnisse in der Installation von Wärmepumpen, elektrischen Heizungssystemen und Batteriespeichertechnik trägst du zu einem sparsamen und sicheren Betrieb bei und unterstützt die Nutzung erneuerbarer Energien.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

 

Ausbildungsinhalte

  • Systeme der Energie- und Gebäudetechnik

  • Installation und Konfiguration von Gebäudesystemtechnik

  • Energieversorgungsanlagen

  • Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen

  • u.a.

 

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 13 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern „Installation und Inbetriebnahme elektrotechnischer Anlagen“, „Planung, Errichtung und Wartung gebäudetechnischer Systeme“, „Planung, Errichtung und Wartung energietechnischer Anlagen“ organisiert. 

 

Lernfelder:

  1. Elektrotechnische Systeme analysieren, Funktionen prüfen und Fehler beheben 

  2. Elektrische Systeme planen und installieren 

  3. Steuerungen und Regelungen analysieren und realisieren 

  4. Informationstechnische Systeme bereitstellen 

  5. Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten konzipieren 

  6. Elektrotechnische Systeme analysieren und prüfen 

  7. Steuerungen und Regelungen für Systeme programmieren und realisieren 

  8. Energiewandlungssysteme auswählen und integrieren 

  9. Kommunikation von Systemen in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren 

  10. Elektrische Geräte und Anlagen der Haustechnik planen, in Betrieb nehmen und übergeben 

  11. Energietechnische Systeme errichten, in Betrieb nehmen und instand halten 

  12. Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren 

  13. Energie- und gebäudetechnische Systeme anpassen und dokumentieren 

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

 

Der Fachunterricht findet in mit großen Praxisbezug auch in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

  • Prüfen und Messen nach DIN VDE 0600-100 und 0701-0702,

  • Programmierung speicherprogrammierbarer Kleinsteuerungen mit Siemens Logo,

  • CAD-Schaltungsentwurf mit SeeElectrical und

  • Übungsboard für KNX-Gebäudeautomation

zum Einsatz.

 

Karrierechancen

  • Meister

  • Studium

  • Selbstständigkeit

 

Mögliche Arbeitsbereiche

  • Betriebe der E-Handwerke

  • Immobilienwirtschaft

  • Technische Gebäudeausrüster

  • Kommunale Betriebsstätten

  • Betriebe für Beleuchtungs- und Signalanlagen

 

Ansprechpartner

Jens Fischer

Telefon: 02381/97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Anja Fretter, ESB

Fachinformatiker*in Anwendungsentwicklung

Berufsbild

Fachinformatiker/innen für Anwendungsentwicklung sind planen, entwickeln und testen zuständig Softwarelösungen für den eigenen Betrieb oder für Kunden. Sie analysieren Anforderungen, konzipieren Programme und setzen diese mithilfe moderner Programmier-sprachen um. Zu ihren Aufgaben gehören beispielsweise die Erweiterung betriebseigener Programme oder die Entwicklung von neuen Lösungen, die auf die eigenen betrieblichen Bedürfnisse bzw. die Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Weiterhin die Installation und Inbetriebnahme von Softwareanwendungen und ggf. die Einweisung der Anwender. Auch die regelmäßige Aktualisierung und Wartung können zu ihrem Aufgabengebiet gehören.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu 2 Jahre verkürzt werden.

 

Ausbildungsinhalte

  • Betriebswirtschaft und Arbeitsorganisation
  • Programmierung
  • Inbetriebnahme und Administration von IT-Systemen
  • IT-Markt und Kundenorientierung
  • Service und Support von IT-Systemen
  • Konzeption von IT-Systemen

 

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 12 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern Gestaltung von IT-Dienstleistungen, Entwicklung vernetzter Prozesse und Softwaretechnologie und Datenmanagement

organisiert.

Lernfelder:

  1. Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben
  2. Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten
  3. Clients in Netzwerke einbinden
  4. Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen
  5. Software zur Verwaltung von Daten anpassen
  6. Serviceanfragen bearbeiten
  7. Cyber-physische Systeme ergänzen
  8. Daten systemübergreifend bereitstellen
  9. Netzwerke und Dienste bereitstellen
  10. Benutzerschnittstellen gestalten und entwickeln
  11. Funktionalität in Anwendungen realisieren
  12. Kundenspezifische Anwendungsentwicklung durchführen

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

  • Servervirtualisierung mit Hyper-V
  • Netzwerk- und IoT-Simulation (Cisco Packet Tracer) und
  • Entwicklung von cyberphysischen Systemen mit dem Raspberry PI

zum Einsatz.

Ansprechpartnerin

Anja Fretter

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Anja Fretter, ESB

Fachinformatiker*in Systemintegration

Berufsbild

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Systemintegration sind für die Planung, Installation und Verwaltung von IT-Systemen verantwortlich. Sie agieren als Dienstleister sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei Kunden und beraten bei der Auswahl und Integration von Hard- und Softwarekomponenten. Sie planen, realisieren und betreuen komplexe vernetzte IT-Systeme inklusive aller Hard- und Softwarekomponenten und schulen Anwender im Umgang mit den IT-Lösungen. Im laufenden Betrieb kümmern sie sich um die Wartung und Pflege sowie um die Anpassung der Systeme an neue Anforderungen. 

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu 2 Jahre verkürzt werden.

 

Ausbildungsinhalte

  • Hardwarekomponenten von Arbeitsplatz- und Serversystemen
  • Netzwerktechnik
  • Grundlagen der Softwareentwicklung
  • IT-Sicherheit
  • Grundlagen Internet of things
  • Wirtschafts- und Betriebslehre

 

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 12 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern Gestaltung von IT-Dienstleistungen, Entwicklung vernetzter Prozesse und Softwaretechnologie und Datenmanagement

organisiert.

Lernfelder:

  1. Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreiben
  2. Arbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstatten
  3. Clients in Netzwerke einbinden
  4. Schutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführen
  5. Software zur Verwaltung von Daten anpassen
  6. Serviceanfragen bearbeiten
  7. Cyber-physische Systeme ergänzen
  8. Daten systemübergreifend bereitstellen
  9. Netzwerke und Dienste bereitstellen
  10. Serverdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren
  11. Betrieb und Sicherheit vernetzter Systeme gewährleisten
  12. Kundenspezifische Systemintegration durchführen

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

  • Servervirtualisierung mit Hyper-V
  • Netzwerk- und IoT-Simulation (Cisco Packet Tracer) und
  • Entwicklung von cyberphysischen Systemen mit dem Raspberry PI

zum Einsatz.

 

Ansprechpartnerin

Anja Fretter

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Fachinformatiker*in – Digitale Vernetzung

Autor: Dr. Rainer Hohenburg

Industriemechaniker*in

Berufsbild

Industriemechaniker/innen sind für die Organisation und Kontrolle von Produktionsabläufe zuständig. Sie stellen sicher, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie sind für die Errichtung von Maschinen und Fertigungsanlagen zuständig und auch für deren Installation, Vernetzung und deren Inbetriebnahme. Mit dem Schwerpunkt der  Produktionstechnik, sind sie für das Einrichten von Maschinen, deren Umbau und deren Fertigung zuständig. Die Betriebsanlagen werden ebenso von ihnen gewartet und repariert. Dazu zählt die Wahl von Prüfmitteln, die Feststellung von Störungsursachen und deren Tausch. Ebenso werden von ihnen Ersatzteile mithilfe von CNC-Maschinen hergestellt. Im letzten Schritt erfolgt die Übergabe der Produkte und technischer Anlagen an die Kunden und die entsprechende Einweisung.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

 

Die Ausbildung im Überblick 

 

Ausbildungsinhalte

  • Beurteilung und Auswahl von Werkstoffe nach ihrer Verwendung
  • Herstellung von Werkstücken und Bauteilen, sowie die Betriebsbereitschaft von Werkzeugmaschinen sicherzustellen
    Nutzung und Anwendung von Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssystemen
  • Inspektion, Wartung und Pflege von Betriebsmitteln
  • Auswertung von steuerungstechnischen Unterlagen
  • Anwendung von Steuerungstechnik
  • Herstellung und Anpassung von Bauteile durch Kombination verschiedener Fertigungsverfahren
  • Sicherstellen der Funktionsfähigkeit von Maschinen und Systemen durch Steuern, Regeln und Überwachen der Arbeitsbewegungen
  • Wartung, Inspektion und Instandsetzung von Maschinen und Systemen
  • Installation und Prüfung von elektrischen Komponenten und Baugruppen mithilfe betriebliche Qualitätssicherungssysteme

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

Unterricht

Der Unterricht wird im Blockunterricht an mehreren Tagen hintereinander jeweils in mehreren Wochenblöcken unterrichtet. Er besteht aus 15 praxisnahen Lernfeldern, die im Folgenden dargestellt sind: 

 

Lernfelder:

 

1. Ausbildungsjahr

1. Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen

2. Fertigen von Bauelementen mit Maschinen

3. Herstellen von einfachen Baugruppen

4. Warten technischer Systeme

 

2. Ausbildungsjahr

5. Fertigen von Einzelteilen mit Werkzeugmaschinen

6. Installieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme

7. Montieren von technischen Teilsystemen

8. Fertigen auf numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen

9. Instandsetzen von technischen Systemen

 

3. Ausbildungsjahr

10: Herstellen und Inbetriebnehmen von technischen Systemen

11: Überwachen der Produkt- und Prozessqualität

12: Instandhalten von technischen Systemen

13: Sicherstellen der Betriebsfähigkeit automatisierter Systeme

 

4. Ausbildungsjahr

14: Planen und Realisieren technischer Systeme

15: Optimieren von technischen Systemen

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

  • CAD-Anwendungen (Inventor)
  • Pneumatik- und Elektropneumatik- Anwendungen (Festo, Siemens-Komponenten) und
  • CNC-Anwendungen (DMG MORI - Bearbeitungszentren)


zum Einsatz.

 

Ansprechpartner

Mathias Weikert

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

Autor: Schiller, ESB

Maler*in und Lackierer*in

Berufsbild

Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung gestalten und behandeln Innenwände, Decken, Böden und Fassaden von Gebäuden sowie die Oberflächen von Objekten aus verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau, bei der Sanierung und Modernisierung tätig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an Wänden und Decken aus. Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen Maltechniken, aber auch mit Tapeten und Dekorputzen. Durch den Einbau von Dämmstoffen oder das Aufbringen von Wärmedämm-Verbundsystemen leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung. Holz und Holzwerkstoffe, z.B. Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken. Gegebenenfalls entwerfen und fertigen sie z.B. Schriften und Logos für Hinweisschilder und andere Werbemittel.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre; eine vorzeitige Zulassung zur Prüfung nach 2,5 Jahren oder eine Verkürzung auf zwei Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

 

Ausbildungsinhalte

Ausbildungsinhalte sind u.a.:

  • Entwerfen und Umsetzen von Konzepten für die Raum- und Fassadengestaltung
  • Gestalten von Oberflächen mit Mustern, mit durch Werkzeuge oder Geräte hergestellten Strukturen (Werkzeugstrukturen) und Beschichtungsstoffen
  • Verlegen von Wand-, Decken- und Bodenbelägen sowie Bekleiden von Decken und Wänden
  • Herstellen von Beschriftungen und Kommunikationsmitteln
  • Durchführen von Maßnahmen zum Holz- und Bautenschutz sowie zum Brandschutz
  • Durchführen von Energieeffizienzmaßnahmen an Decken-, Wand- und Bodenflächen
  • Herstellen, Bearbeiten, Beschichten, Bekleiden, Gestalten und Instandhalten von Oberflächen
  • Durchführen von Putz-, Dämm- und Trockenbauarbeiten

 

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 12 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern Beschichtung, Montage- und Instandsetzung und Gestaltung organisiert.

Lernfelder:

  1. Metallische Untergründe bearbeiten
  2. Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
  3. Oberflächen und Objekte herstellen
  4. Oberflächen gestalten
  5. Schutz- und Spezialbeschichtungen ausführen
  6. Instandhaltungsmaßnahmen ausführen
  7. Dämm-, Putz- und Montagearbeiten ausführen
  8. Oberflächen und Objekte bearbeiten und gestalten
  9. Innenräume gestalten
  10. Fassaden gestalten
  11. Objekte in Stand setzen
  12. Dekorative und kommunikative Gestaltungen ausführen

     

Die inhaltliche Bearbeitung der Lernfelder erfolgt in Lernsituationen. Anhand von zunehmend komplexeren Themenstellungen werden alle Lerninhalte, im Sinne der Bildungspläne, erarbeitet. Die Lernsituationen sind so gestaltet, dass ein Bezug zur Arbeitswirklichkeit besteht und das selbstständige Lernen gefördert wird.

In Kundenaufträgen werden Farbkonzepte erarbeitet, Arbeitsabläufe geplant und Flächen sowie Materialmengen für eine Kalkulation berechnet. 

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Betriebskalkulation,  Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht wird durch praktische Übungen wie die Erstellung von dekorativen Sondertechniken (z.B. Spachteltechniken u. Lasurtechniken) ergänzt. Farbentwürfe werden u.a. am PC erstellt und Lackierungen im Spritzverfahren in der Lackierkabine erprobt. 

 

Besonderheiten/ Aktivitäten

Im Rahmen der Lernsituationen werden u.a. Exkursionen (Zukunftstag des Landesinnungsverbandes Westfalen) und Messebesuche zur Fachmesse Farbe, Ausbau & Fassade nach Köln durchgeführt.

 

Ansprechpartner

Stefan Meier- von Broich

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Frank Lange

Metallbauer/in – Fachrichtung Konstruktionstechnik

Tätigkeitsbeschreibung:
Metallbauerinnen und Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren Stahl- und Metallkonstruktionen wie Treppen, Geländer, Überdachungen, Tore oder ganze Hallen. Sie bearbeiten Metalle durch Schweißen, Nieten, Schrauben und Biegen, stellen Baugruppen her und montieren sie vor Ort. Dabei arbeiten sie nach technischen Zeichnungen und unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorschriften. Auch die Wartung und Instandhaltung bestehender Konstruktionen gehört zu ihrem Aufgabenfeld.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre (duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule)

Einsatzorte: Werkstätten, Fertigungshallen, Baustellen – häufig im Team und oft im Freien

Perspektiven:
Nach der Ausbildung sind Spezialisierungen oder Weiterbildungen zum/zur Techniker/in, Meister/in oder sogar ein Studium im Bereich Maschinenbau oder Konstruktionstechnik möglich.

Anforderungen:

  • Handwerkliches Geschick und gute Auge-Hand-Koordination
    z. B. beim Verschrauben und Nieten von Metallbauteilen oder Setzen von Schweißpunkten
  • Sorgfalt
    z. B. beim präzisen Einpassen von Scharnieren, Schlössern und elektrischen Antrieben
  • Technisches Verständnis
    z. B. beim Einrichten, Bedienen und Warten technischer Systeme und Maschinen
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
    z. B. beim Umsetzen technischer Zeichnungen in reale Konstruktionen
  • Gute körperliche Konstitution und Schwindelfreiheit
    z. B. beim Heben schwerer Bauteile oder Arbeiten auf Gerüsten und Arbeitsbühnen

Wichtige Schulfächer:

  • Werken/Technik
    z. B. für den Umgang mit Arbeitsplänen und das Umsetzen technischer Zeichnungen
  • Mathematik
    z. B. für das Berechnen von Flächen, Volumen, Massen und Materialbedarf
  • Physik
    z. B. beim Verständnis von Kräften, Statik oder beim Aufbau einfacher Steuerungen und Schaltpläne

Weiterführende Informationen: https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/2277

 

Ansprechpartnerin

Dieter Wettendorf

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

Autor: Schiller, ESB

Tischler*in

Berufsbild

Tischler*innen bauen Schränke, Sitzmöbel, Tische, Fenster und Türen, aber sie stellen auch Innenausbauten und Ladeneinrichtungen her. Sie beraten ihre Kunden anhand selbstgefertigter Skizzen und entwickeln Konstruktionen zunächst am Computer per CAD-Technik. Nach Auftragseingang be- und verarbeiten sie Holz und Holzwerkstoffe mit einer Vielzahl unterschiedlicher, auch computergesteuerter Technologien. Tischler/innen sägen, hobeln und schleifen, verarbeiten Furniere und behandeln die Holzoberflächen ihrer Produkte, bevor sie zusammengebaut werden.

Auf Baustellen montieren sie Fenster, Treppen und Türen; in Wohn- oder Büroräumen verlegen sie Parkettböden und montieren Einbauschränke, Raumteiler oder Wand- u. Deckenverkleidungen. Der Beruf des Tischlers/ der Tischlerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre; eine vorzeitige Zulassung zur Prüfung nach 2,5 Jahren oder eine Verkürzung auf zwei Jahre ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Am Ende der Ausbildung muss ein individuelles Gesellenstück konstruiert und gefertigt werden.

 

Ausbildungsinhalte

Ausbildungsinhalte sind u.a.:

  • Be- und Verarbeitung von Holz, Holzwerkstoffen und sonstigen Werkstoffen
  • Gestaltung, Konstruktion und Planung von Möbeln, Bauelementen u. Innenausbauten
  • Einrichtung, Bedienung und Instandhaltung von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  • Behandlung und Veredelung von Oberflächen
  • Durchführung von Montage- und Demontagearbeiten
  • Umgang mit CAD-Technik und computergesteuerten Maschinen (CNC-Technik)

     

Unterricht

Der Unterricht wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 12 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den drei Bündelungsfächern Entwicklungs- und Planungsprozesse, Fertigungsprozesse und Montage/ Service organisiert.

Lernfelder:

  1. Einfache Produkte aus Holz herstellen
  2. Zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen
  3. Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen
  4. Kleinmöbel herstellen
  5. Einzelmöbel herstellen
  6. Systemmöbel herstellen
  7. Einbaumöbel herstellen und montieren
  8. Raumbegrenzende Elemente des Innenausbaus herstellen und montieren
  9. Bauelemente des Innenausbaus herstellen und montieren
  10. Baukörper abschließende Bauelemente herstellen und montieren
  11. Erzeugnisse warten und instand halten
  12. Einen Arbeitsauftrag aus dem Tätigkeitsfeld ausführen

 

Die inhaltliche Bearbeitung der Lernfelder erfolgt in Lernsituationen. Anhand von zunehmend komplexeren Themenstellungen werden alle Lerninhalte, im Sinne der Bildungspläne, erarbeitet. Die Lernsituationen sind so gestaltet, dass ein großer Praxisbezug besteht und das selbstständige Lernen gefördert wird.

In der Mittelstufe wird im Rahmen des Lernfeldes Möbelbau das Projekt „Mini-Gesellenstück“ in Theorie und Praxis durchgeführt, bei dem ein individuelles Möbelstück geplant und in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben gefertigt wird.

Der Fachunterricht findet u.a. in der Holzwerkstatt mit CNC-Bearbeitungszentrum und in PC-Räumen statt, um einen möglichst großen Praxisbezug herzustellen. Dabei werden auch neue Technologien, wie z.B. CAD-Technik mit Vectorworks, CNC-Technik mit Woodwop und digitale Bearbeitung mit der Shaper Origin angewendet.

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

 

Besonderheiten/ Aktivitäten

Im Rahmen der Lernsituationen werden u.a. Exkursionen und Betriebsbesichtigungen sowie Messebesuche, z.B. zur Möbelmesse oder zur LIGNA, durchgeführt. Zudem findet jeweils zu Beginn des dritten Lehrjahres eine mehrtägige Klassenfahrt nach Hamburg statt, wo der weltbekannte Flügelhersteller Steinway&Sons, der Flugzeugbauer Airbus und die Edelholzhandlung Cropp feste Programmpunkte sind. 

 

Ansprechpartner

Hans Schiller

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Kraftfahrzeugmechatronik

Berufsbild

Bei dem Beruf Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, indem mechanische, elektronische, pneumatische, hydraulische und informationstechnische Aufgaben im Rahmen der Fahrzeugtechnik integriert sind. 

Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker sind für Servicetätigkeiten, Diagnose bei fehlerhaften Systemen, Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen mit unterschiedlichsten Antriebskonzepten zuständig. Zudem übernehmen sie Um- und Nachrüstarbeiten an Fahrzeugsystemen, die in das vorhandene System integriert werden müssen. Dabei beraten Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker die Kunden und informieren diese über durchgeführte arbeiten. 

Typische Aufgaben, die auf das Berufsbild zutreffen sind:

  • Analyse von Fahrzeugkomponenten mithilfe elektronischer und computergestützter Systeme

  • Prüfung und Austausch von Bauteilen

  • Reparatur von elektrischen (hoch- und Niedervoltbauteilen), pneumatischen, mechanischen und hydraulischen Fahrzeugkomponenten

  • Service von Fahrzeugen, wie das Wechseln von Schmier- oder weiteren Betriebsstoffen

  • Überprüfen von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen

 

Ausbildungsdauer und -organisation

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraus-setzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Absolviert wird die Ausbildung durch eine gestreckte Gesellenprüfung, die sich aus einer theoretischen und praktischen Prüfung nach ca. zwei Jahren Ausbildung und einer theoretischen und praktischen Prüfung nach dreieinhalb Jahren zusammensetzt.

 

Angebotene Schwerpunkte:

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg kann die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/ zum Kraftfahrzeugmechatroniker in folgenden Schwerpunkten erfolgen:

  • Personenkraftwagentechnik

  • Nutzfahrzeugtechnik

  • System- und Hochvolttechnik

 

Merkmale der Ausbildung und des Unterrichts

Die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/zum Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgt nach dem dualen System. Dies bedeutet, dass der Ausbildungsbetrieb und die berufsbildende Schule für die Ausbildung verantwortlich sind. Der Unterricht am Eduard-Spranger-Berufskolleg wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 14 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den vier Bündelungsfächern „Service“, „Reparatur“, „Diagnose“, „Umrüsten und Nachrüsten“ organisiert. Alle Schwerpunkte werden bis zum dritten Lehrjahr in den folgenden zehn Lernfelderern unterrichtet.

  1. Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  2. Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  3. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  4. Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  5. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  6. Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben
  7. Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  8. Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  9. Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  10. Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen

 

Die letzten vier verbliebenden Lernfelder werden spezifisch je nach Schwerpunkt differenziert.

Für den Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt sowie in unserer KFZ-Halle in der Lernfabrik „Industrie 4.0“. Besonders hervorzuheben sind folgende praktische Unterrichtselemente:

  • Werkstattunterricht in unserer Metallwerkstatt, in der Grundlagen zur Metallverarbeitung vermittelt werden (Arbeiten mit Bohrmaschinen, Erstellen von Gewindereparaturen mit gängigen Werkzeugen und Materialien aus der Fahrzeugtechnik
  • Werkstattunterricht in unserer Elektronikwerkstatt, in der Grundlagen zur Elektrotechnik vermittelt werden (Arbeiten mit Labornetzteilen, Multimetern)
  • Reparaturen an Bremssystemen in unserer KFZ-Halle (Bremsleitungsbau und mechanische Messungen an Bremssystemen)
  • Mechanische Vermessungen von Motoren in unserer KFZ-Halle (Zylinder- und Kolbenvermessungen)
  • Fehlerdiagnose an zwei Schulungsfahrzeugen oder einem Demonstrationsmotor mithilfe gängiger Diagnosesysteme aus der Fahrzeugtechnik (Fehlerspeicherabfrage, Nutzung der verbauten Messelektronik, wie Multimeter, Hochvoltmodul oder Oszilloskope)
  • Fehlerdiagnose an isolierten Fahrzeugsystemen (Schulungstafeln), um einzelne Systeme fassbar zu gestalten (Trainingssysteme zu Hochvoltbatterien, zum Freischalten von Hochvoltfahrzeugen, zu Sensoren, Aktoren oder grundlegender Elektrotechnik wie Beleuchtungsanlagen)

 

 

 

 

Voraussetzung für den Bildungsgang:

  • Es muss ein Ausbildungsverhältnis mit einem Betrieb bestehen
  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Elektrotechnik und Mechanik
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit

 

 

 

Ansprechpartner

Patrick Kabik

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Kraftfahrzeugmechatronik

Berufsbild

Bei dem Beruf Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, indem mechanische, elektronische, pneumatische, hydraulische und informationstechnische Aufgaben im Rahmen der Fahrzeugtechnik integriert sind. 

Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker sind für Servicetätigkeiten, Diagnose bei fehlerhaften Systemen, Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen mit unterschiedlichsten Antriebskonzepten zuständig. Zudem übernehmen sie Um- und Nachrüstarbeiten an Fahrzeugsystemen, die in das vorhandene System integriert werden müssen. Dabei beraten Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker die Kunden und informieren diese über durchgeführte arbeiten. 

Typische Aufgaben, die auf das Berufsbild zutreffen sind:

  • Analyse von Fahrzeugkomponenten mithilfe elektronischer und computergestützter Systeme

  • Prüfung und Austausch von Bauteilen

  • Reparatur von elektrischen (hoch- und Niedervoltbauteilen), pneumatischen, mechanischen und hydraulischen Fahrzeugkomponenten

  • Service von Fahrzeugen, wie das Wechseln von Schmier- oder weiteren Betriebsstoffen

  • Überprüfen von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen

 

Ausbildungsdauer und -organisation

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraus-setzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Absolviert wird die Ausbildung durch eine gestreckte Gesellenprüfung, die sich aus einer theoretischen und praktischen Prüfung nach ca. zwei Jahren Ausbildung und einer theoretischen und praktischen Prüfung nach dreieinhalb Jahren zusammensetzt.

 

Angebotene Schwerpunkte:

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg kann die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/ zum Kraftfahrzeugmechatroniker in folgenden Schwerpunkten erfolgen:

  • Personenkraftwagentechnik

  • Nutzfahrzeugtechnik

  • System- und Hochvolttechnik

 

Merkmale der Ausbildung und des Unterrichts

Die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/zum Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgt nach dem dualen System. Dies bedeutet, dass der Ausbildungsbetrieb und die berufsbildende Schule für die Ausbildung verantwortlich sind. Der Unterricht am Eduard-Spranger-Berufskolleg wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 14 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den vier Bündelungsfächern „Service“, „Reparatur“, „Diagnose“, „Umrüsten und Nachrüsten“ organisiert. Alle Schwerpunkte werden bis zum dritten Lehrjahr in den folgenden zehn Lernfelderern unterrichtet.

  1. Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  2. Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  3. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  4. Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  5. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  6. Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben
  7. Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  8. Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  9. Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  10. Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen

 

Die letzten vier verbliebenden Lernfelder werden spezifisch je nach Schwerpunkt differenziert.

Für den Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt sowie in unserer KFZ-Halle in der Lernfabrik „Industrie 4.0“. Besonders hervorzuheben sind folgende praktische Unterrichtselemente:

  • Werkstattunterricht in unserer Metallwerkstatt, in der Grundlagen zur Metallverarbeitung vermittelt werden (Arbeiten mit Bohrmaschinen, Erstellen von Gewindereparaturen mit gängigen Werkzeugen und Materialien aus der Fahrzeugtechnik
  • Werkstattunterricht in unserer Elektronikwerkstatt, in der Grundlagen zur Elektrotechnik vermittelt werden (Arbeiten mit Labornetzteilen, Multimetern)
  • Reparaturen an Bremssystemen in unserer KFZ-Halle (Bremsleitungsbau und mechanische Messungen an Bremssystemen)
  • Mechanische Vermessungen von Motoren in unserer KFZ-Halle (Zylinder- und Kolbenvermessungen)
  • Fehlerdiagnose an zwei Schulungsfahrzeugen oder einem Demonstrationsmotor mithilfe gängiger Diagnosesysteme aus der Fahrzeugtechnik (Fehlerspeicherabfrage, Nutzung der verbauten Messelektronik, wie Multimeter, Hochvoltmodul oder Oszilloskope)
  • Fehlerdiagnose an isolierten Fahrzeugsystemen (Schulungstafeln), um einzelne Systeme fassbar zu gestalten (Trainingssysteme zu Hochvoltbatterien, zum Freischalten von Hochvoltfahrzeugen, zu Sensoren, Aktoren oder grundlegender Elektrotechnik wie Beleuchtungsanlagen)

 

 

 

 

Voraussetzung für den Bildungsgang:

  • Es muss ein Ausbildungsverhältnis mit einem Betrieb bestehen
  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Elektrotechnik und Mechanik
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit

 

 

 

Ansprechpartner

Patrick Kabik

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Kraftfahrzeugmechatronik

Berufsbild

Bei dem Beruf Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, indem mechanische, elektronische, pneumatische, hydraulische und informationstechnische Aufgaben im Rahmen der Fahrzeugtechnik integriert sind. 

Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker sind für Servicetätigkeiten, Diagnose bei fehlerhaften Systemen, Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen mit unterschiedlichsten Antriebskonzepten zuständig. Zudem übernehmen sie Um- und Nachrüstarbeiten an Fahrzeugsystemen, die in das vorhandene System integriert werden müssen. Dabei beraten Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker die Kunden und informieren diese über durchgeführte arbeiten. 

Typische Aufgaben, die auf das Berufsbild zutreffen sind:

  • Analyse von Fahrzeugkomponenten mithilfe elektronischer und computergestützter Systeme

  • Prüfung und Austausch von Bauteilen

  • Reparatur von elektrischen (hoch- und Niedervoltbauteilen), pneumatischen, mechanischen und hydraulischen Fahrzeugkomponenten

  • Service von Fahrzeugen, wie das Wechseln von Schmier- oder weiteren Betriebsstoffen

  • Überprüfen von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen

 

Ausbildungsdauer und -organisation

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraus-setzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Absolviert wird die Ausbildung durch eine gestreckte Gesellenprüfung, die sich aus einer theoretischen und praktischen Prüfung nach ca. zwei Jahren Ausbildung und einer theoretischen und praktischen Prüfung nach dreieinhalb Jahren zusammensetzt.

 

Angebotene Schwerpunkte:

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg kann die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/ zum Kraftfahrzeugmechatroniker in folgenden Schwerpunkten erfolgen:

  • Personenkraftwagentechnik

  • Nutzfahrzeugtechnik

  • System- und Hochvolttechnik

 

Merkmale der Ausbildung und des Unterrichts

Die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/zum Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgt nach dem dualen System. Dies bedeutet, dass der Ausbildungsbetrieb und die berufsbildende Schule für die Ausbildung verantwortlich sind. Der Unterricht am Eduard-Spranger-Berufskolleg wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 14 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den vier Bündelungsfächern „Service“, „Reparatur“, „Diagnose“, „Umrüsten und Nachrüsten“ organisiert. Alle Schwerpunkte werden bis zum dritten Lehrjahr in den folgenden zehn Lernfelderern unterrichtet.

  1. Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  2. Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  3. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  4. Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  5. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  6. Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben
  7. Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  8. Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  9. Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  10. Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen

 

Die letzten vier verbliebenden Lernfelder werden spezifisch je nach Schwerpunkt differenziert.

Für den Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt sowie in unserer KFZ-Halle in der Lernfabrik „Industrie 4.0“. Besonders hervorzuheben sind folgende praktische Unterrichtselemente:

  • Werkstattunterricht in unserer Metallwerkstatt, in der Grundlagen zur Metallverarbeitung vermittelt werden (Arbeiten mit Bohrmaschinen, Erstellen von Gewindereparaturen mit gängigen Werkzeugen und Materialien aus der Fahrzeugtechnik
  • Werkstattunterricht in unserer Elektronikwerkstatt, in der Grundlagen zur Elektrotechnik vermittelt werden (Arbeiten mit Labornetzteilen, Multimetern)
  • Reparaturen an Bremssystemen in unserer KFZ-Halle (Bremsleitungsbau und mechanische Messungen an Bremssystemen)
  • Mechanische Vermessungen von Motoren in unserer KFZ-Halle (Zylinder- und Kolbenvermessungen)
  • Fehlerdiagnose an zwei Schulungsfahrzeugen oder einem Demonstrationsmotor mithilfe gängiger Diagnosesysteme aus der Fahrzeugtechnik (Fehlerspeicherabfrage, Nutzung der verbauten Messelektronik, wie Multimeter, Hochvoltmodul oder Oszilloskope)
  • Fehlerdiagnose an isolierten Fahrzeugsystemen (Schulungstafeln), um einzelne Systeme fassbar zu gestalten (Trainingssysteme zu Hochvoltbatterien, zum Freischalten von Hochvoltfahrzeugen, zu Sensoren, Aktoren oder grundlegender Elektrotechnik wie Beleuchtungsanlagen)

 

 

 

 

Voraussetzung für den Bildungsgang:

  • Es muss ein Ausbildungsverhältnis mit einem Betrieb bestehen
  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Elektrotechnik und Mechanik
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit

 

 

 

Ansprechpartner

Patrick Kabik

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Kraftfahrzeugmechatronik

Berufsbild

Bei dem Beruf Kraftfahrzeugmechatronikerin/Kraftfahrzeugmechatroniker handelt es sich um einen handwerklichen Beruf, indem mechanische, elektronische, pneumatische, hydraulische und informationstechnische Aufgaben im Rahmen der Fahrzeugtechnik integriert sind. 

Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und Kraftfahrzeugmechatroniker sind für Servicetätigkeiten, Diagnose bei fehlerhaften Systemen, Reparatur und Instandhaltung von Fahrzeugen mit unterschiedlichsten Antriebskonzepten zuständig. Zudem übernehmen sie Um- und Nachrüstarbeiten an Fahrzeugsystemen, die in das vorhandene System integriert werden müssen. Dabei beraten Kraftfahrzeugmechatronikerinnen und -mechatroniker die Kunden und informieren diese über durchgeführte arbeiten. 

Typische Aufgaben, die auf das Berufsbild zutreffen sind:

  • Analyse von Fahrzeugkomponenten mithilfe elektronischer und computergestützter Systeme

  • Prüfung und Austausch von Bauteilen

  • Reparatur von elektrischen (hoch- und Niedervoltbauteilen), pneumatischen, mechanischen und hydraulischen Fahrzeugkomponenten

  • Service von Fahrzeugen, wie das Wechseln von Schmier- oder weiteren Betriebsstoffen

  • Überprüfen von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen

 

Ausbildungsdauer und -organisation

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraus-setzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Absolviert wird die Ausbildung durch eine gestreckte Gesellenprüfung, die sich aus einer theoretischen und praktischen Prüfung nach ca. zwei Jahren Ausbildung und einer theoretischen und praktischen Prüfung nach dreieinhalb Jahren zusammensetzt.

 

Angebotene Schwerpunkte:

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg kann die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/ zum Kraftfahrzeugmechatroniker in folgenden Schwerpunkten erfolgen:

  • Personenkraftwagentechnik

  • Nutzfahrzeugtechnik

  • System- und Hochvolttechnik

 

Merkmale der Ausbildung und des Unterrichts

Die Ausbildung zur Kraftfahrzeugmechatronikerin/zum Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgt nach dem dualen System. Dies bedeutet, dass der Ausbildungsbetrieb und die berufsbildende Schule für die Ausbildung verantwortlich sind. Der Unterricht am Eduard-Spranger-Berufskolleg wird in Teilzeitform an einem bis zwei Tagen pro Woche in 14 praxisnahen Lernfeldern erteilt und ist in den vier Bündelungsfächern „Service“, „Reparatur“, „Diagnose“, „Umrüsten und Nachrüsten“ organisiert. Alle Schwerpunkte werden bis zum dritten Lehrjahr in den folgenden zehn Lernfelderern unterrichtet.

  1. Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren
  2. Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren
  3. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  4. Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  5. Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen
  6. Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben
  7. Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen
  8. Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  9. Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  10. Schäden an Fahrwerks- und Bremssystemen instand setzen

 

Die letzten vier verbliebenden Lernfelder werden spezifisch je nach Schwerpunkt differenziert.

Für den Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Antriebskomponenten reparieren
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Für den Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik sind es die Lernfelder:

  1. Vernetzte Antriebs-, Komfort- und Sicherheitssysteme diagnostizieren und instand setzen
  2. Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  3. Komponenten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen prüfen und instand setzen
  4. Systeme und Komponenten aus-, um- und nachrüsten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt sowie in unserer KFZ-Halle in der Lernfabrik „Industrie 4.0“. Besonders hervorzuheben sind folgende praktische Unterrichtselemente:

  • Werkstattunterricht in unserer Metallwerkstatt, in der Grundlagen zur Metallverarbeitung vermittelt werden (Arbeiten mit Bohrmaschinen, Erstellen von Gewindereparaturen mit gängigen Werkzeugen und Materialien aus der Fahrzeugtechnik
  • Werkstattunterricht in unserer Elektronikwerkstatt, in der Grundlagen zur Elektrotechnik vermittelt werden (Arbeiten mit Labornetzteilen, Multimetern)
  • Reparaturen an Bremssystemen in unserer KFZ-Halle (Bremsleitungsbau und mechanische Messungen an Bremssystemen)
  • Mechanische Vermessungen von Motoren in unserer KFZ-Halle (Zylinder- und Kolbenvermessungen)
  • Fehlerdiagnose an zwei Schulungsfahrzeugen oder einem Demonstrationsmotor mithilfe gängiger Diagnosesysteme aus der Fahrzeugtechnik (Fehlerspeicherabfrage, Nutzung der verbauten Messelektronik, wie Multimeter, Hochvoltmodul oder Oszilloskope)
  • Fehlerdiagnose an isolierten Fahrzeugsystemen (Schulungstafeln), um einzelne Systeme fassbar zu gestalten (Trainingssysteme zu Hochvoltbatterien, zum Freischalten von Hochvoltfahrzeugen, zu Sensoren, Aktoren oder grundlegender Elektrotechnik wie Beleuchtungsanlagen)

 

 

 

 

Voraussetzung für den Bildungsgang:

  • Es muss ein Ausbildungsverhältnis mit einem Betrieb bestehen
  • Technisches Verständnis
  • Interesse an Elektrotechnik und Mechanik
  • Handwerkliches Geschick
  • Teamfähigkeit

 

 

 

Ansprechpartner

Patrick Kabik

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Maschinen- und Anlagenführer/innen


Berufsbild

Maschinen- und Anlagenführer/innen mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik sind für die Arbeiten an Maschinen und Anlagen zuständig. Ebenso befassen sie sich mit der Herstellung von Bauteilen, Baugruppen und Produkten aus Metall und Kunststoff. Bevor mit der Produktion begonnen wird, werden die Auftragsunterlagen gesichtet und die erforderlichen Materialien bereitgestellt. Danach erfolgt die Einrichtung von Anlagen wie Dreh-, Bohr-, Schleif-, Säge- oder Umformmaschinen. Diese werden von ihnen beschickt, in Betrieb genommen und bedient. Sie überwachen die Produktionsprozesse einschließlich der Qualität und Verpackung der fertigen Produkte. Korrekturen bei Abweichungen in der Qualität oder bei Störungen im Prozessablauf werden durchgeführt. Zudem ist die Wartung von Maschinen eine wichtige Aufgabe. Sie sind zuständig für den Tausch von Verschleißteile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche oder auch das Füllen und Kontrollieren von Ölen oder Kühl- und Schmierstoffe.

 

Ausbildungsdauer 
Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel zwei Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.

Die Ausbildung im Überblick 

 

Ausbildungsinhalte

  • Kontrolle und Wartung von Werkzeuge, Maschinen und Anlagen
  • Kenntnisse und Anwendung von manuellen und maschinellen Fertigungstechniken
  • Planung von Arbeitsabläufen und deren Abstimmung mit anderen Bereichen
  • Kenntnisse über die Bereitstellung und Herstellung von Bauteilen, die durch Fügen, Spanen und Umformen, hergestellt werden und was bei der Montage und Demontage von Baugruppen zu beachten ist
  • Auswahl von Werkzeugen für die jeweiligen Bearbeitungsverfahren und Ermittlung der passenden Technologiedaten
  • Bedienung von Steuerungs- und Regelungseinrichtungen an Maschinen und Anlagen
  • Rüstung und Umrüstung von Produktionsmaschinen und –anlagen sowie deren Inbetriebnahme  
  • Feststellung und Beseitigung von Störungen und Abweichungen im Produktionsprozess
  • Überwachung und Sicherstellung des Materialflusses im Betrieb

 

Unterricht

Der Unterricht wird im Blockunterricht an mehreren Tagen hintereinander jeweils in mehreren Wochenblöcken unterrichtet. Er besteht aus 8 praxisnahen Lernfeldern, die jeweils mit 4 Lernfeldern in jedem Ausbildungsjahr aufgeteilt sind. Ein eigener Rahmenlehrplan bzw. Bildungsplan für Nordrhein-Westfalen liegt für diesen Ausbildungsberuf nicht vor. Die Beschulung der Auszubildenden richtet sich nach den Vorgaben der Bildungspläne für die ersten beiden Ausbildungsjahre je nach Schwerpunkt des Ausbildungsberufs.

Die Lernfelder eins bis vier im ersten Ausbildungsjahr entsprechen den Lernfeldern eins bis vier der Rahmenlehrpläne für die handwerklichen und industriellen Metallberufe. Zur Übersicht sind die weiteren Lernfelder für die Fachrichtung Montagetechnik im zweiten Ausbildungsjahr dargestellt. .

 

Lernfelder:

 

1. Ausbildungsjahr

 

1. Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen

2. Bauelemente mit Maschinen fertigen

3. Baugruppen herstellen und montieren

4. Technische Systeme instand halten

 

2. Ausbildungsjahr Fachrichtung Montagetechnik

 

5. Baugruppen herstellen

6. Bauelemente und Baugruppen montieren und demontieren

7. Automatisierte Anlagen in Betrieb nehmen, bedienen und überwachen

8. Betriebsbereitschaft von Maschinen und Anlagen gewährleisten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

 

  • CAD-Anwendungen (Inventor) und 
  • Pneumatik- und Elektropneumatik- Anwendungen (Festo, Siemens-Komponenten) 

     

zum Einsatz.

 

Ansprechpartner

Sebastian Mahnke

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg

Fachkraft für Metalltechnik - Montagetechnik

Berufsbild

Fachkräfte für Metalltechnik der Fachrichtung Montagetechnik sind für die Fertigung von Verbindungen aus Einzelteilen Bauteile, Baugruppen und Maschinen zuständig. 
Mit Beginn beschäftigen sie sich mit den Fertigungs- und Montageaufträgen und den passenden Arbeitsschritten. Anschließend erfolgt die Fertigung mithilfe von manuellen oder maschinellen Werkzeugen- und Werkzeugmaschinen und den passenden Fertigungseinrichtungen. Die Bauteile werden zu Baugruppen montiert. Verbindungstechniken, wie z.B. Schrauben, Stifte, Passungen, oder Schweißnähte kommen zum Einsatz.
Montagen an Leitungen als auch an elektronischen Elemente werden unter Beachtung deren Schalt- und Funktionspläne werden fachgerecht durchgeführt. Geräte, Maschinen oder Maschinenteile bestehen aus Bauelementen und Baugruppen. Die Fachkraft für Metalltechnik montiert die Bauteile lage- und funktionsgerecht unter Berücksichtigung der Teilefolge. Die Montageteile werden ausgerichtet, fixiert und gesichert. Zuletzt findet die Funktionseinstellung und deren Überprüfung statt.

Ausbildungsdauer 
Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel zwei Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.

Die Ausbildung im Überblick 

 

Ausbildungsinhalte

  • Tätigkeiten mit technischen Geräten, sowie mit Maschinen und Anlagen (z.B. Hebeeinrichtungen, Messmittel und elektrische Prüfgeräte)
  • Tätigkeiten mit handgeführten Maschinen und Werkzeugen (z.B. Fräsen, Feilen, Sägen oder Bohrern)
  • Tätigkeiten im Gehen und Stehen
  • Nutzung und Tragen von Schutzausrüstung und Schutzkleidung (z.B. Sicherheitshelme, Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe und Sicherheitsbrillen)
  • Arbeit in Werk- und Produktionshallen, sowie in Werkhallen bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen
  • Arbeit unter starker Lärmumgebung Und Unfallgefahr (z.B. Maschinenlärm in der Werkhalle, Verletzungsrisiko beim Umgang mit Hebezeugen))
  • Heben und Tragen von schweren Maschinen und Bauteilen
  • Arbeiten in Einzel-, Gruppen-, und Teamarbeit 

 

Unterricht

Der Unterricht wird im Blockunterricht an mehreren Tagen hintereinander jeweils in mehreren Wochenblöcken unterrichtet. Er besteht aus 8 praxisnahen Lernfeldern, die jeweils mit 4 Lernfeldern in jedem Ausbildungsjahr aufgeteilt sind. Der Rahmenlehrplan bzw. Bildungsplan für Nordrhein-Westfalen legt die Ausbildungsinhalte konkret fest. Die Beschulung der Auszubildenden richtet sich nach den Vorgaben der Bildungspläne für die ersten beiden Ausbildungsjahre je nach Schwerpunkt des Ausbildungsberufs.

Die Lernfelder eins bis vier im ersten Ausbildungsjahr entsprechen genau den Lernfeldern eins bis vier der Rahmenlehrpläne für die handwerklichen und industriellen Metallberufe. Im zweiten Ausbildungsjahr werden weitere 4 Lernfelder für die Fachrichtung Montagetechnik abgedeckt.

 

 

 

Lernfelder:

 

1. Ausbildungsjahr

 

1. Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen

2. Bauelemente mit Maschinen fertigen

3. Baugruppen herstellen und montieren

4. Technische Systeme instand halten

 

2. Ausbildungsjahr Fachrichtung Montagetechnik

 

5. Baugruppen herstellen

6. Bauelemente und Baugruppen montieren und demontieren

7. Automatisierte Anlagen in Betrieb nehmen, bedienen und überwachen

8. Betriebsbereitschaft von Maschinen und Anlagen gewährleisten

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

 

  • CAD-Anwendungen (Inventor) und 
  • Pneumatik- und Elektropneumatik- Anwendungen (Festo, Siemens-Komponenten) 

     

zum Einsatz.

 

Ansprechpartner

Sebastian Mahnke

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

 

 

 

Autor: Dr. Rainer Hohenburg, ESB

Verfahrenstechnologe*in Metall – Stahlumformung

Berufsbild

Verfahrenstechnologen und -technologinnen Metall der Fachrichtung Stahlumformung sind für die Weiterverarbeitung und Formgebung von Stahlprodukten zuständig. Sie steuern einerseits die formändernden Umformprozesse und beschicken andererseits die Umformanlagen mit Vormaterialien wie Stahlrollen (so genannten ‚Coils’), Stabstahl, Draht oder auch Rohstahlblöcke und -barren.

In den Umformanlagen wird das Vormaterial durch verschiedene Umformprozesse wie Walzen, Ziehen, Biegen oder Pressen in die gewünschte Form gebracht. Dabei entstehen je nach Unternehmen Produkte wie spezielle Stahl- oder Aluminiumprofile für die Bauindustrie, Achsen, Federn oder andere Bauteile für die Automobilindustrie, Stahlrohre und –stäbe oder auch Bauteile für Maschinen und Anlagen wie Bolzen, Schrauben und Verbindungselemente.

Hierbei gilt es immer, die Gestaltänderung sorgfältig zu überwachen, die benötigten Kräfte zu regeln und auch die Produkte hinsichtlich der Kundenanforderungen zum Beispiel auf Gradheit und Oberflächengüte zu überprüfen. 

Weil die Eigenschaften des Vormaterials einerseits innerhalb gewisser Toleranzen schwanken und andererseits die Abläufe in der Umformanlage Abnutzung und Verschleiß unterliegen ist es die Aufgabe von Verfahrenstechnologen und -technologinnen die daraus hervorgehenden Störeinflüsse zu kennen und diesen nachsteuernd durch Anpassung der Führungskräfte und – wege oder auch der Schmiermittelzufuhr entgegenzuwirken.

 

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre und kann unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

 

Die Ausbildung im Überblick 

 

Ausbildungsinhalte

  • Bearbeitung von Werkstücken durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren
  • Fügen und Montieren von Bauteilen zu Baugruppen und deren Verbindungen z.B. durch Klemmen, Verschrauben, Kleben oder Verschweißen
  • Ablesen von Messwerten, Beobachten von Signaleinrichtungen, und die Überwachung und Verstellung von Regelungs- und Steuerungskomponenten
  • Montage- und Inbetriebnahme von pneumatischenhydraulischen und elektrotechnischen Bauteilen
  • Beschickung, Überwachung und Optimierung von Produktionsanlagen und Produktionsprozessen
  •  
  • Inspektion und Wartung von Produktionssystemen und Anlagen
  • Kenntnisse über Eisen- und Nichteisenmetalle, sowie deren Unterschiede hinsichtlich ihrer physikalischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften
  • Überwachen und Steuerung von Umformprozessen
  • Entnahme von Proben und deren mechanisch-technologische Prüfungen

Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.

 

Unterricht

 

Der Unterricht wird im Blockunterricht an mehreren Tagen hintereinander jeweils in mehreren Wochenblöcken unterrichtet. Er besteht aus 13 praxisnahen Lernfeldern, die im Folgenden dargestellt sind: 

 

Lernfelder:

1. Ausbildungsjahr

1. Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen

2. Bauelemente mit Maschinen fertigen

3. Baugruppen herstellen und montieren

4. Technische Systeme instand halten

 

2. Ausbildungsjahr

5. Steuerungstechnische Systeme installieren und in Betrieb nehmen

6. Metallurgische Prozesse durchführen

7. Umformprozesse durchführen

8. Stoffe vor-, aufbereiten und lagern

 

3. Ausbildungsjahr

9a: Werkstoffe erzeugen

9b: Produkte durch Umformen herstellen

10: Werkstoffeigenschaften verändern

11: Produktionsanlagen instandhalten

 

4. Ausbildungsjahr

12: Produkte nach Kundenanforderung bereitstellen

13: Prozessqualität überwachen und optimieren

 

Die Stundentafel wird ergänzt durch Unterricht in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Wirtschafts- und Betriebslehre, Politik, Englisch, Religion und Sport/Gesundheitsförderung.

Der Fachunterricht findet in für einen möglichst großen Praxisbezug in speziellen Fachräumen statt. Dabei kommen u.a.

  • CAD-Anwendungen (Inventor)  und
  • Pneumatik- und Elektropneumatik- Anwendungen (Festo, Siemens-Komponenten)
  • Werkstoffprüfeinrichtungen (Zugprüfmaschine, Kerbschlagbiegemaschine)

zum Einsatz.

 

Ansprechpartner

Andreas Strauch

Telefon: 02381 / 97306-0

E-Mail: wird verlinkt

 

Weiterführende Informationen

Die Ausbildungsvorbereitungsklassen

Die Ausbildungsvorbereitung (AV) und die Klasse für Schüler*innenohne Berufsausbildungsverhältnis (AVSO) bilden gemeinsam eine Berufseinstiegsphase, die den Übergang in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis erleichtern soll. Während der Schwerpunkt der Ausbildungsvorbereitung auf dem nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses liegt, ist die Klasse für Schüler*innen ohne Berufsausbildungsverhältnis stringenter auf eine duale Berufsausbildungsvorbereitung ausgerichtet. Die Dauer des Bildungsgangs ist auf ein Jahr beschränkt.
 

Ausbildungsvorbereitung  AV

Die Ausbildungsvorbereitung zielt auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9.
Gleichzeitig werden Kenntnisse und Fertigkeiten aus mehreren Berufsfeldern vermittelt, sodass eine bessere Grundlage für die Berufswahl entsteht.

Klasse für Schüler*innen ohne Berufsausbildungsverhältnis AVSO

Klasse für Schüler*innen ohne Berufsausbildungsverhältnis AVSO
Schüler*innen, die die Schulpflicht in der Sekundarstufe II (Berufsschulpflicht) noch nicht erfüllt haben und sich nicht für einen anderen Bildungsgang entscheiden, besuchen die Klassen für Schüler*innen ohne Berufsausbildungsverhältnis.
Die Jugendlichen dieser Klasse erwerben berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten und ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt oder dem Arbeitsmarkt verbessern.