Technik mit Verantwortung gestalten
Nachhaltige Bildung am ESB Hamm
Als Berufskolleg für Technik, Informatik und Gestaltung befähigen wir junge Menschen zu fachlicher Qualifizierung und zu zukunftsfähigem Denken und Handeln im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Nachhaltigkeit ist im Unterricht, in Projekten und in der Schulorganisation fest verankert. Wir fördern Gestaltungskompetenz, demokratische Mitwirkung und die Fähigkeit, Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen.
Unser interdisziplinäres BNE-Team koordiniert schulweite Aktivitäten, entwickelt Impulse für Unterricht und Schulentwicklung und verankert Nachhaltigkeit im Sinne des Whole Institution Approach (WIA) in allen Bereichen unserer Schule.
Praxisnahe Projekte machen nachhaltige Entwicklung erlebbar: etwa Green Coding und nachhaltige IT, barrierefreie Schulhofgestaltung, E-Mobilität, Design- und Entwicklungsprojekte mit der FH Soest oder kulturelle Identitätsarbeit wie die Hammer Elefantenparade. So verbinden wir technische Innovation mit sozialer Verantwortung, Inklusion und Bildungsgerechtigkeit.
Projekt oder Unterricht? – Orientierung zur Einordnung von BNE-Projekten am ESB
Unser Handeln orientiert sich an der Agenda 2030 und der NRW-Landesstrategie BNE 2030. Wir verbinden Berufsausbildung mit Verantwortung – und gestalten eine Schule, in der nachhaltige Zukunft aktiv mitgedacht und praktisch umgesetzt wird.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie Kontakt zu uns aufnehmen?
Ansprechpartner:
Patrick Fuckel
Dr. Frank Klinker
Publikationen
Das BNE-Team als Akteur in der Schulentwicklung
(Weitere Details in der verlinkten Datei zu den aktuellen Projekten)
Das ESB ist dabei sein Schulprogramm grundlegend zu erneuern – ein zentraler Schritt für die nachhaltige Schulentwicklung und ein Beispiel für gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Projekt wird vom BNE-Team gemeinsam mit der Schulentwicklungsgruppe (SEG) uns der Schulleitung entwickelt.
Aus einer zunächst beschreibenden Textsammlung der SEG entsteht ein klar strukturiertes, zielorientiertes Schulprogramm mit verbindlichen Entwicklungszielen, transparenten Prozessen und abgestimmten Zuständigkeiten. Damit erfüllt es die Anforderungen des Referenzrahmens Schulqualität NRW und bildet das strategische Fundament für die Weiterentwicklung der Schule.
BNE ist nun als Leitprinzip verankert und ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Perspektiven werden systematisch miteinander verbunden. Der Entwicklungsprozess selbst folgt den Prinzipien von Partizipation, Kooperation und kontinuierlicher Rückkopplung – im Sinne der Leitlinie BNE NRW und des Whole Institution Approach (WIA).
Das neue Schulprogramm stärkt die Schule als Lernort, an dem junge Menschen Gestaltungskompetenz entwickeln und Verantwortung übernehmen können. Zugleich schafft es klare Strukturen und verlässliche Netzwerke, sodass Nachhaltigkeit am ESB nicht nur unterrichtet, sondern institutionell gelebt wird.
| SDG 4: Hochwertige Bildung | Verankerung von BNE im Schulprogramm; Stärkung von Unterrichts- und Qualitätsentwicklung. |
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | BNE als Leitprinzip; Förderung von Gestaltungskompetenz; strategische Integration in Schulentwicklung. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Transparente Strukturen und Beteiligungsmöglichkeiten; Förderung chancengerechter Teilhabe. |
| SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | Aufbau einer resilienten, nachhaltig ausgerichteten Bildungsinstitution mit regionalen Netzwerken. |
| SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion | Etablierung nachhaltiger Organisations- und Entscheidungsprozesse; Förderung ressourcenschonender Abläufe. |
| SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz | Ausrichtung von Entwicklungsprozessen auf klimabewusstes Handeln und nachhaltige Infrastruktur. |
| SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen | Stärkung demokratischer, transparenter und partizipativer Strukturen einer lernenden Institution. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation mit Schulleitung, SEG, Kollegium und externen Partnern im Sinne des WIA. |
Vom 8.–12.12.2025 setzt die ESB Safety Week unter dem Motto Eine Stadt. Eine Schule. Ein Zeichen gegen Gewalt. ein starkes Zeichen für soziale Nachhaltigkeit und zeigt, wie BNE in die Schulentwicklung eingebettet ist. Die Veranstaltung fördert soziale, emotionale und demokratische Kompetenzen der Lernenden und stärkt Konfliktfähigkeit, Verantwortungsübernahme und Gestaltungskompetenz.
Die Schülervertretung wirkt aktiv an Planung und Umsetzung mit und trägt so zu demokratischer Kultur und Selbstwirksamkeit bei. Das Projekt wird vom BNE-Team und der Schulsozialarbeit koordiniert und gemeinsam mit Polizei, Jugendgerichtshilfe, Suchtberatung und dem Hammer Fight Club realisiert – ein Beispiel für gelungene multiprofessionelle Zusammenarbeit und regionale Vernetzung im Sinne des Whole Institution Approach (WIA).
Die Einbindung der Stadt Hamm verdeutlicht den kommunalen Stellenwert des Projekts. Die Safety Week unterstützt Lernende dabei, Gewaltmechanismen zu reflektieren und Strategien für ein friedliches und inklusives Miteinander zu entwickeln. Perspektivwechsel, Reflexion und Partizipation werden dabei praktisch erfahrbar.
So zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie BNE am ESB gelebt wird und wie Gewaltprävention zur nachhaltigen Schulentwicklung beiträgt.
| SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen | Stärkung psychischer und sozialer Gesundheit durch Gewaltprävention und sichere Lernumgebungen. |
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung von Gestaltungskompetenz, Gewaltfreiheit, Menschenrechten und demokratischer Teilhabe. |
| SDG 5: Geschlechtergleichheit | Reflexion geschlechtsspezifischer Gewaltformen und Förderung eines respektvollen, diskriminierungsfreien Miteinanders. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Unterstützung vulnerabler Lerngruppen; Förderung sozialer Teilhabe, Chancengerechtigkeit und eines inklusiven Schulklimas. |
| SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | Stärkung der Bildungsregion Hamm durch Austausch und regionale Netzwerkpflege. |
| SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen | Stärkung einer gewaltfreien, demokratischen Schulkultur sowie rechtsstaatlicher Orientierung und transparenter Strukturen. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation mit SV, Sozialarbeit, Polizei, Jugendgerichtshilfe, Hammer Fight Club und Stadt Hamm; Ausbau kommunaler Bildungsnetzwerke. |
Beim Informationstag der Hammer Berufskollegs am 29. November 2025 präsentiert das BNE-Team des ESB die nachhaltigen Aktivitäten der Schule und setzt wichtige Impulse für die Schulentwicklung. Am Infostand werden Projekte, die curriculare Verankerung von BNE sowie die Bewerbungen als UNESCO-Projektschule und „Schule der Zukunft“ vorgestellt – und damit sichtbar gemacht, wie Nachhaltigkeit am ESB systematisch umgesetzt wird.
Das World-Café bietet Raum für Austausch und neue Ideen: Lernende, Lehrkräfte und externe Partner diskutieren Zukunftsfragen und entwickeln Projektimpulse; ein Vorschlagsbriefkasten ermöglicht zusätzliche Beteiligung. Gestaltungskompetenz, Multiperspektivität und Partizipation werden hier praktisch erfahrbar.
Auch der Whole Institution Approach (WIA) wird deutlich: Der Austausch mit Schulen, Verwaltung und weiteren Partnern stärkt Netzwerke und verbindet Unterrichtsentwicklung, Schulorganisation und Kooperation zu einer nachhaltigen Lernkultur.
So zeigt der Informationstag, wie ein strukturiertes Format Information, Dialog und Beteiligung bündelt – und BNE am ESB sichtbar, wirksam und dauerhaft verankert.
| SDG 4: Hochwertige Bildung | Stärkung nachhaltiger Bildungsprozesse und transparente Verankerung von BNE am ESB. |
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung von Gestaltungskompetenz und partizipativer Mitwirkung durch World-Café und Dialogformate. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Niedrigschwellige Beteiligung für alle Gruppen; Förderung von Teilhabe und Inklusion. |
| SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden | Stärkung der Bildungsregion Hamm durch Austausch und regionale Netzwerkpflege. |
| SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion | Darstellung nachhaltiger schulischer Strukturen und ressourcenschonender Prozesse. |
| SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz | Kommunikation klimarelevanter Schulprojekte und Sensibilisierung für Klimaschutz. |
| SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen | Förderung demokratischer, transparenter Schulstrukturen und dialogorientierter Entscheidungen. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation mit Berufskollegs, Stadt Hamm und externen Partnern; Ausbau nachhaltiger Bildungsnetzwerke. |
Eine Auswahl aktueller BNE-Projekte am ESB
(Mehr in der verlinkten Datei zu den aktuellen Projekten)
Am 12.02.2026 erhielten Schülerinnen und Schüler aus IFK, AV, BF und HBI im Rahmen eines Schnuppertags praxisnahe Einblicke in das Berufsfeld Maler:in/Lackierer:in.
In der Malerwerkstatt erprobten sie grundlegende handwerkliche Tätigkeiten wie Tapezieren, Lackieren und kreative Gestaltungstechniken. Gleichzeitig bot der Tag Raum für Gespräche über Ausbildungswege und berufliche Perspektiven.
Der Schnuppertag verbindet praktische Berufserkundung mit individueller Zukunftsorientierung. Besonders für Lernende in Übergangssystemen eröffnet er konkrete Perspektiven – mehrere Teilnehmende bewarben sich im Anschluss direkt für ein Praktikum in regionalen Betrieben.
Der Schnuppertag ist fester Bestandteil der Studien- und Berufsorientierung am ESB und wird in Kooperation mit regionalen Ausbildungsbetrieben fortgeführt.
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung von Entscheidungs- und Gestaltungskompetenz durch praxisnahe Berufserkundung und reflektierte Zukunftsplanung. |
| SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | Unterstützung des Übergangs in qualifizierte Ausbildung und Stärkung regionaler Fachkräftestrukturen. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Niedrigschwellige Zugänge zu beruflicher Orientierung insbesondere für Lernende in IFK und AV. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation zwischen Schule, Schulsozialarbeit und regionalen Ausbildungsbetrieben. |
Im Februar 2026 präsentierten die Studierenden der Fachschule für Technik im Rahmen der jährlichen Hausmesse ihre praxisorientierten Abschlussprojekte aus Maschinenbau- und Elektrotechnik.
Die Projekte entstanden in Kooperation mit regionalen Unternehmen und basierten auf realen betrieblichen Aufgabenstellungen. Vorgestellt wurden unter anderem Konstruktionen im Stahl- und Vorrichtungsbau, Optimierungen in der Steuerungs- und Messtechnik sowie Lösungen zur Effizienzsteigerung industrieller Systeme.
Neben funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen spielten auch Aspekte wie Materialeinsatz, Energieverbrauch und Prozessoptimierung eine Rolle. Die Studierenden setzten sich mit Zielkonflikten zwischen Kosten, Sicherheit, technischer Machbarkeit und nachhaltiger Gestaltung auseinander.
Die Hausmesse ist damit nicht nur Präsentationsplattform, sondern ein schulöffentlicher Reflexionsraum für verantwortungsbewusste Technik im regionalen Kontext.
Die Techniker-Abschlussprojekte sind curricular fest verankert. Die Hausmesse wird jährlich als Präsentations- und Reflexionsformat fortgeführt.
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung von Gestaltungskompetenz durch die Bearbeitung realer technischer Problemstellungen unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Zielkonflikte. |
| SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | Qualifizierung für verantwortungsbewusste technische Fach- und Führungstätigkeiten im regionalen Wirtschaftskontext. |
| SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | Entwicklung und Optimierung technischer Systeme sowie Förderung innovativer industrieller Lösungsansätze. |
| SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion | Reflexion von Ressourceneinsatz, Energieeffizienz und Prozessoptimierung im Rahmen betrieblicher Entwicklungsaufträge. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation zwischen Schule und regionalen Unternehmen als Beitrag zu nachhaltiger Bildungs- und Innovationsentwicklung. |
Im Dezember 2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Ingenieurtechnik (HBI2) den Campus der FH Südwestfalen in Soest und nahmen an einem ganztägigen Laborpraktikum teil.
In den Bereichen Strömungslehre, Werkstoffprüfung und 3D-Druck erhielten sie praxisnahe Einblicke in ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen. Sie untersuchten aerodynamische Eigenschaften technischer Produkte, analysierten Materialhärte und testeten die Belastbarkeit verschiedener Kunststoffe im additiven Fertigungsverfahren.
Der Praktikumstag verbindet fachliche Vertiefung mit Studien- und Berufsorientierung. Als BNE-orientiertes Projekt stärkt er insbesondere Urteilskompetenz, Reflexionsfähigkeit und die bewusste Auseinandersetzung mit nachhaltigen Innovationsprozessen.
Die Kooperation mit der FH Südwestfalen ist fester Bestandteil der nachhaltigen Studien- und Berufsorientierung in der HBI und wird regelmäßig fortgeführt.
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung von Zukunfts-, Entscheidungs- und Bewertungskompetenz durch praxisnahe Einblicke in Studium, Technik und wissenschaftliches Arbeiten. |
| SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | Unterstützung einer reflektierten Studien- und Berufsorientierung sowie Vorbereitung auf qualifizierte technische Ausbildungs- und Studienwege. |
| SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | Auseinandersetzung mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden, modernen Fertigungsverfahren und material- sowie strömungstechnischen Fragestellungen. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation zwischen Schule und Hochschule als gemeinsamer Beitrag zu nachhaltiger Bildungs- und Regionalentwicklung. |
Am ESB erwerben unsere Schülerinnen und Schüler praxisnahe Kompetenzen im Umgang mit modernster CNC-Technologie – in Kooperation mit Siemens.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit der Siemens Operate-Steuerung. Theorie und Praxis greifen dabei unmittelbar ineinander: Die Lernenden programmieren, testen und optimieren reale Fertigungsprozesse und erhalten ein anerkanntes Zertifikat, das ihre Qualifikation dokumentiert und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt stärkt.
Die Schulung richtet sich an verschiedene Bildungsgänge – unter anderem Industriemechanik, Höhere Berufsfachschule Ingenieurtechnik und Fachschule für Technik Metall – und bereitet gezielt auf die Anforderungen einer digitalisierten Industrie vor.
Neben fachlicher Expertise werden auch Entscheidungskompetenz, Problemlösefähigkeit und Selbstwirksamkeit gefördert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit aktuellen industriellen Entwicklungen auseinander und reflektieren, wie moderne Fertigungstechnologien zu einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Unternehmenspraxis beitragen können.
Durch regelmäßige Fortbildungen der Lehrkräfte bleibt die Ausbildung technologisch auf dem neuesten Stand. So ist die CNC-Schulung fest im langfristigen Ausbildungskonzept des ESB verankert – für eine technische Bildung, die Innovation und Verantwortung miteinander verbindet.
| SDG 4: Hochwertige Bildung | Förderung von Fachkompetenzen im Bereich nachhaltige Industriepraktiken durch praxisorientierte CNC-Ausbildung. |
| SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | Verbesserung der beruflichen Qualifikationen und Zukunftsperspektiven durch praxisnahe Ausbildung und ein anerkanntes Zertifikat. |
| SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur | Schulung in modernster CNC-Technologie zur Unterstützung nachhaltiger Produktionsprozesse und Innovationsförderung in der Industrie. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Förderung von Chancengleichheit im Zugang zu qualitativer technischer Ausbildung, insbes.\ für Lernende aus unterschiedlichen Bildungsgängen und sozialen Hintergründen. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation zwischen ESB und Siemens zur Förderung einer nachhaltigen Bildungs- und Arbeitsmarktentwicklung. |
Die TalentTour 2025 ist ein Projekt zur praxisnahen und nachhaltigen Berufsorientierung am ESB. Schülerinnen und Schüler verschiedener Bildungsgänge besuchen Unternehmen in Hamm und erhalten direkte Einblicke in Arbeitsprozesse, Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven.
Durch Gespräche mit Ausbilderinnen, Ausbildern und Beschäftigten werden berufliche Anforderungen konkret erfahrbar. Die Jugendlichen können ihre Bewerbungsunterlagen direkt einreichen und erste Kontakte für Praktika und Ausbildungsstellen knüpfen.
Als Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung stärkt die TalentTour Entscheidungskompetenz, Selbstwirksamkeit und regionale Verantwortung. Sie ist Teil eines langfristigen Konzepts nachhaltiger Berufsorientierung und fest im schulischen Alltag im Sinne des Whole Institution Approach verankert.
| SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Förderung reflektierter Berufs- und Lebensentscheidungen, Entwicklung von Zukunfts-, Entscheidungs- und Gestaltungskompetenz durch praxisnahe Lernprozesse. |
| SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum | Unterstützung qualifizierter Ausbildung, Einblicke in nachhaltige Arbeits- und Produktionsprozesse sowie Förderung gelingender Übergänge von Schule in Ausbildung. |
| SDG 10: Weniger Ungleichheiten | Niedrigschwelliger Zugang zu Berufsorientierung für unterschiedliche Bildungsgänge, Stärkung chancengerechter Teilhabe an Ausbildung und Arbeitsmarkt. |
| SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele | Kooperation zwischen Schule, regionalen Betrieben und weiteren Akteuren als gemeinschaftlicher Beitrag zu nachhaltiger Bildungs- und Regionalentwicklung. |
Mitgliedschaft in BNE-Netzwerken
Unsere Schule ist Teil des Netzwerks BNE-Netzwerk Hamm: Eine Welt im Wandel gestalten. Einige Hinweise zu Aktivitäten und zu weiteren Mitgliedern des Netzwerks findet man auch auf der Webseite des Netzwerks beim Landesprogramm SdZ.
Unsere Schule istMitglied beim Landesprogramm Schule der Zukunft. Dieses Programm wurde von den für Schule und Umwelt zuständigen Ministerien des Landes NRW gegründet und wird durch diese gefördert. Begleitet wird das Programm von der Natur-und Umweltschutzakademie NRW.
Als BNE-Akteur unterstützen unsere Schule das Programm BNE 2030 der Deutschen UNESCO-Kommission.
Teilnahme an Workshops, Tagungen und Netzwerktreffen
Am 11. November 2025 nahm das BNE-Team des ESB am Netzwerktreffen Hamm im Maxilab des Maximilianparks teil. Herr Martin Klatt (Amt für schulische Bildung und Bildungsmanagement der Stadt Hamm) stellte den Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen rund um die Bildungskommune Hamm und die Weiterentwicklung der lokalen BNE-Bildungslandschaft vor.
Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf das BNE-Festival NRW, die Einführung des neuen Netzwerk-Logos sowie die Planung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen für das Jahr 2026.
Das ESB, vertreten durch das BNE-Team, brachte Impulse aus der schulischen BNE-Praxis und dem Whole Institution Approach in den Austausch ein. Die Teilnahme stärkt die Kooperation der Hammer Bildungseinrichtungen und unterstreicht das Engagement des ESB für gelebte Nachhaltigkeit in der Bildungsregion Hamm.
Am 9. und 10. Oktober 2025 beteiligte sich das BNE-Team des ESB aktiv am BNE-Festival NRW in der VHS Hamm. Unter dem Motto “Lokal. Global. BNE.” kamen Engagierte aus Schulen, Hochschulen und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um sich zu vernetzen, neue Impulse zu gewinnen und gemeinsam Zukunftsfragen der Bildung zu gestalten.
In Vorträgen, Workshops und BNE-Laboren wurde diskutiert, wie globale Zusammenhänge greifbar gemacht und Menschen dazu ermutigt werden können, ihre Zukunft aktiv nachhaltig zu gestalten.
Mit seiner Beteiligung brachte das ESB praxisnahe Erfahrungen aus Schulentwicklung, dem Whole Institution Approach und der nachhaltigen Berufsbildung in den landesweiten Austausch ein – ein sichtbares Zeichen für die starke Verankerung von BNE in der Bildungsregion Hamm.
Am 30. Juni 2025 beteiligte sich das BNE-Team des Eduard-Spranger-Berufskollegs aktiv an der BNE-Zukunftswerkstatt der Stadt Hamm. Unter dem Motto “BNE-Zukunft für Hamm gestalten – Chancen eröffnen” kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Kindertageseinrichtungen, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam Perspektiven für eine gerechte, vielfältige und zukunftsfähige Bildungslandschaft zu entwickeln.
In moderierten Arbeitsphasen wurden zentrale Herausforderungen, Visionen und konkrete Schritte für die lokale Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erarbeitet.
Mit seiner Teilnahme brachte das Eduard-Spranger-Berufskolleg wertvolle Impulse aus Schulentwicklung, Whole Institution Approach und BNE-Praxis in den kommunalen Austausch ein – ein starkes Zeichen für Kooperation und gelebte Nachhaltigkeit in der Bildungsregion Hamm.
(@Kli)
(@www.LWL.org)