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Technik mit Verantwortung gestalten

Nachhaltige Bildung am ESB Hamm

Als Berufskolleg mit den Schwerpunkten Technik, Informatik und Gestaltung qualifizieren wir junge Menschen fachlich – und befähigen sie zugleich zu zukunftsfähigem Denken und Handeln im Sinne von BNE. Nachhaltigkeit ist fest im Schulalltag verankert: im Unterricht, in Projekten und in der Organisation. 
Wir vermitteln ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge praxisnah und fächerübergreifend, verbinden technische Innovation mit sozialer Verantwortung, Demokratieförderung und Inklusion. Ein interdisziplinäres BNE-Team koordiniert Maßnahmen und bindet die Lernenden aktiv in Projekte und Schulentwicklung ein. 
Kooperationen mit Hochschulen, Betrieben und außerschulischen Partnern eröffnen nachhaltige Lernorte über die Schule hinaus – etwa beim Bau barrierefreier Schulhofbereiche, in Projekten zu Green Coding oder zur E-Mobilität. Bildungsgerechtigkeit, kulturelle Schulentwicklung und Demokratiebildung sind weitere Schwerpunkte. 
Unser Engagement orientiert sich an der Agenda 2030 und der NRW-Landesstrategie BNE 2030. So verbinden wir Berufsausbildung mit Verantwortung, Innovation mit Gerechtigkeit – und machen nachhaltige Entwicklung erlebbar.

Das BNE-Team als Akteur in der Schulentwicklung

(Weitere Details in der verlinkten Datei zu den aktuellen Projekten)

Das ESB hat sein Schulprogramm grundlegend erneuert – ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Schulentwicklung und ein Beispiel für gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Projekt wurde vom BNE-Team in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den weiteren Verantwortlichen entwickelt.

Ausgangspunkt war eine umfangreiche Textsammlung der SEG, die jedoch noch keine strategische Ausrichtung bot. Das BNE-Team entwickelte daraus ein klares, zielorientiertes und zukunftsweisendes Schulprogramm, das verbindliche Entwicklungsziele, transparente Prozesse und abgestimmte Verantwortlichkeiten enthält. Damit erfüllt es die Anforderungen des Referenzrahmens Schulqualität NRW und bildet das strategische Fundament für die Weiterentwicklung der Schule.

BNE spielt in diesem Prozess eine zentrale Rolle: Nachhaltigkeit wurde als Leitprinzip im Schulprogramm verankert, und ökologische, ökonomische, soziale sowie kulturelle Perspektiven wurden systematisch miteinander verbunden. Der Entwicklungsprozess selbst war durch Partizipation, Kooperation und regelmäßige Rückkopplung geprägt – ganz im Sinne der Leitlinie BNE NRW und des Whole Institution Approach (WIA).

Das neue Schulprogramm stärkt die Schule als Lernort, an dem junge Menschen Gestaltungskompetenz erwerben und Verantwortung für nachhaltige Entwicklung übernehmen. Gleichzeitig schafft es klare Strukturen, eine transparente Entscheidungskultur und feste Netzwerke innerhalb und außerhalb der Schule. So wird Nachhaltigkeit am ESB nicht nur gelehrt, sondern als gemeinsamer Auftrag der gesamten Institution gelebt.

SDG 4: Hochwertige BildungVerankerung von BNE im Schulprogramm; Stärkung von Unterrichts- und Qualitätsentwicklung.
SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungBNE als Leitprinzip; Förderung von Gestaltungskompetenz; strategische Integration in Schulentwicklung.
SDG 10: Weniger UngleichheitenTransparente Strukturen und Beteiligungsmöglichkeiten; Förderung chancengerechter Teilhabe.
SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenAufbau einer resilienten, nachhaltig ausgerichteten Bildungsinstitution mit regionalen Netzwerken.
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionEtablierung nachhaltiger Organisations- und Entscheidungsprozesse; Förderung ressourcenschonender Abläufe.
SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzAusrichtung von Entwicklungsprozessen auf klimabewusstes Handeln und nachhaltige Infrastruktur.
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenStärkung demokratischer, transparenter und partizipativer Strukturen einer lernenden Institution.
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleKooperation mit Schulleitung, SEG, Kollegium und externen Partnern im Sinne des WIA.

Beim Informationstag der Hammer Berufskollegs präsentierte das BNE-Team des ESB die vielfältigen nachhaltigen Aktivitäten der Schule und setzte wichtige Impulse für die Schulentwicklung. Am Infostand wurden aktuelle Projekte, die curriculare Verankerung von BNE sowie die Bewerbungen als UNESCO-Projektschule und „Schule der Zukunft“ vorgestellt – und damit sichtbar gemacht, wie Nachhaltigkeit am ESB langfristig und systematisch umgesetzt wird.

Der Informationstag bot zugleich einen lebendigen Lern- und Dialograum: Im World-Café diskutierten Lernende, Lehrkräfte und externe Partner Zukunftsfragen und entwickelten neue Projektideen. Der Vorschlagsbriefkasten ermöglichte zusätzliche Beteiligung und Rückmeldungen. So wurde deutlich, wie Gestaltungskompetenz, Multiperspektivität und Partizipation – zentrale Elemente der BNE – praktisch erfahrbar werden.

Auch der Whole Institution Approach (WIA) wurde sichtbar: Der Austausch mit Schulen, Berufskollegs, Verwaltung und weiteren Partnern stärkte Netzwerke und zeigte, wie Unterrichtsentwicklung, Schulorganisation und Kooperation zu einer nachhaltigen Lernkultur zusammenfinden. Der Informationstag trägt damit maßgeblich dazu bei, BNE am ESB weiterzuentwickeln und dauerhaft in der Schulkultur zu verankern.

Insgesamt zeigt der Informationstag, wie ein strukturiertes Format Informations-, Reflexions- und Beteiligungsmöglichkeiten bündeln und Schulentwicklung nachhaltig voranbringen kann. Er stärkt Netzwerke, macht gemeinsame Verantwortung sichtbar und trägt dazu bei, BNE am ESB im Sinne des WIA dauerhaft in der Schulkultur zu verankern.

SDG 4: Hochwertige BildungStärkung nachhaltiger Bildungsprozesse und transparente Verankerung von BNE am ESB.
SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungFörderung von Gestaltungskompetenz und partizipativer Mitwirkung durch World-Café und Dialogformate.
SDG 10: Weniger UngleichheitenNiedrigschwellige Beteiligung für alle Gruppen; Förderung von Teilhabe und Inklusion.
SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenStärkung der Bildungsregion Hamm durch Austausch und regionale Netzwerkpflege.
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionDarstellung nachhaltiger schulischer Strukturen und ressourcenschonender Prozesse.
SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzKommunikation klimarelevanter Schulprojekte und Sensibilisierung für Klimaschutz.
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenFörderung demokratischer, transparenter Schulstrukturen und dialogorientierter Entscheidungen.
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleKooperation mit Berufskollegs, Stadt Hamm und externen Partnern; Ausbau nachhaltiger Bildungsnetzwerke.

Die mehrtägige Gewaltpräventionsveranstaltung am ESB zeigt exemplarisch, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Schulentwicklung eingebettet ist. Das Projekt verbindet soziale Nachhaltigkeit, demokratische Mitgestaltung, multiprofessionelle Zusammenarbeit und regionale Vernetzung – ganz im Sinne der Leitlinie BNE NRW und des Whole Institution Approach (WIA). Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsvorbereitung und der Berufsfachschulen im Alter von 15 bis 19 Jahren. Im Mittelpunkt standen der Erwerb sozialer, emotionaler und demokratischer Kompetenzen sowie die Stärkung von Konfliktfähigkeit, Verantwortungsübernahme und Gestaltungskompetenz als Beitrag zu SDG 4.7 und SDG 16.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der aktiven Beteiligung der Schülervertretung, deren Vertreterinnen und Vertreter an Planung und Organisation mitwirkten und so demokratische Kultur, Selbstwirksamkeit und Identifikation förderten. Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit des BNE-Teams und der Schulsozialarbeit mit externen Partnern wie Polizei, Jugendgerichtshilfe, Suchtberatung und dem Hammer Fight Club. Diese multiprofessionelle Kooperation zeigt, wie Schule, Lebenswelt und Kommune miteinander verbunden werden und wie BNE im institutionellen Handeln verankert ist.

Auch die Einbindung der Stadt Hamm verdeutlicht die Bedeutung des Projekts für die regionale Bildungslandschaft: Gewaltprävention wird als gemeinsames Anliegen verstanden und stärkt nachhaltig lokale Netzwerke. Inhaltlich leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit, indem sie Lernende befähigte, Konflikte, Gewaltmechanismen und soziale Dynamiken zu reflektieren und Strategien für ein friedliches, gerechtes und inklusives Miteinander zu entwickeln. Die dialogorientierten Formate unterstützten zudem Wertebildung und demokratische Mitbestimmung und machten zentrale Elemente der BNE – wie Perspektivwechsel, Reflexion und verantwortliches Handeln – praktisch erfahrbar.

Insgesamt zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie BNE am ESB gelebt wird: multiperspektivisch, partizipativ, lebensweltbezogen und institutionell verankert. Die Gewaltpräventionsveranstaltung stärkt die Schule als lernende Organisation und trägt dazu bei, Nachhaltigkeit dauerhaft als gemeinsames Leitprinzip in der Schulkultur zu verankern.

SDG 3: Gesundheit und WohlergehenStärkung psychischer und sozialer Gesundheit durch Gewaltprävention und sichere Lernumgebungen.
SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungFörderung von Gestaltungskompetenz, Gewaltfreiheit, Menschenrechten und demokratischer Teilhabe.
SDG 5: GeschlechtergleichheitReflexion geschlechtsspezifischer Gewaltformen und Förderung eines respektvollen, diskriminierungsfreien Miteinanders.
SDG 10: Weniger UngleichheitenUnterstützung vulnerabler Lerngruppen; Förderung sozialer Teilhabe, Chancengerechtigkeit und eines inklusiven Schulklimas.
SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenStärkung der Bildungsregion Hamm durch Austausch und regionale Netzwerkpflege.
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenStärkung einer gewaltfreien, demokratischen Schulkultur sowie rechtsstaatlicher Orientierung und transparenter Strukturen.
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleKooperation mit SV, Sozialarbeit, Polizei, Jugendgerichtshilfe, Hammer Fight Club und Stadt Hamm; Ausbau kommunaler Bildungsnetzwerke.

Kurzübersicht über aktuelle BNE-Projekte am ESB

(Weitere Details in der verlinkten Datei zu den aktuellen Projekten)

Das ESB startet einen offenen Namenswettbewerb, an dem Lernende, Lehrkräfte, Eltern und die Stadtgesellschaft beteiligt sind. Eine Arbeitsgruppe aus Kollegium und Schulleitung hat den Prozess vorbereitet; der Förderverein stellt Preisgelder bereit, der Schulträger – vertreten durch Oberbürgermeister Marc Herter – unterstützt insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit.

Der Wettbewerb ist ein BNE-Projekt: Er fördert Partizipation, Werteorientierung und Gestaltungskompetenz. Der neue Name soll Respekt, Vielfalt, Teamgeist, Nachhaltigkeit sowie Praxis- und Berufsorientierung sichtbar machen und die Identität der Schule langfristig stärken.

Im Sinne des Whole Institution Approach wirkt der Prozess weit über die Namensfindung hinaus: Er prägt Leitbild, Selbstverständnis und die nachhaltige Weiterentwicklung der gesamten Schule.

Hier geht es zum Wettbewerb

SDG 4: Bildung für nachhaltige Entwicklung Förderung von Gestaltungskompetenz und aktiver Mitwirkung
SDG 10: Weniger UngleichheitenVielfalt der Perspektiven und gleichberechtigte Teilhabe im offenen Wettbewerb
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenFörderung nachhaltiger Technologien und digitaler Lerninfrastruktur im Kfz-Bereich
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleStärkung der Kooperation zwischen Schulleitung, Lehrkräften, Förderverein und der Stadt Hamm als Schulträger

Auch in diesem Jahr arbeitete die Fachoberschule des ESB erfolgreich mit der FH Südwestfalen in Soest zusammen. Unter dem Motto „A handy thing – a tool that makes life better“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler innovative Ideen rund um eine nachhaltigere und sinnvollere Smartphonenutzung.

Mit Methoden wie Design Thinking analysierten die Lernenden Herausforderungen der digitalen Alltagsnutzung und setzten ihre Lösungen anschließend praktisch um: Im 3D-Druck-Labor entstanden Prototypen, im Bereich Gestaltung wurden Werbegrafiken entwickelt und im Eye-Tracking-Labor optimiert, im Informatikunterricht eigene Webseiten erstellt und in Wirtschaftslehre die Produkte aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Perspektive bewertet.

Auf einer internen Messe präsentierten die Teams funktionale und nachhaltige Produktideen – von Energiespar-Tools bis hin zu sicheren Smartphone-Aufbewahrungen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie technische, gestalterische und wirtschaftliche Bildung am ESB mit Zukunftsverantwortung verbunden wird und wie Kooperationen im Sinne von BNE und Whole Institution Approach zu authentischen Lernsettings führen.

SDG 3: Gesundheit und WohlergehenEntwicklung von Prototypen zur Reduktion digitaler Belastungen
SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungFörderung von Gestaltungskompetenz durch Design Thinking, systemisches Denken, multiperspektivische Reflexion und interdisziplinäre Zusammenarbeit
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und WirtschaftswachstumEinblicke in berufliche Praxisfelder und Förderung beruflicher Kompetenzen
SDG 9: Industrie, Innovation und InfrastrukturNutzung moderner Technologien, Webentwicklung und digitaler Analysetools zur Entwicklung innovativer Produktideen
SDG 10: Weniger UngleichheitenStärkung digitaler und gestalterischer Selbstwirksamkeit aller Lernenden, unabhängig von Bildungsbiografie oder fachlicher Spezialisierung
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionAuseinandersetzung mit Ressourcenverbrauch digitaler Geräte; Entwicklung langlebiger, effizienter und reflektierter Nutzungskonzepte
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleEnge Kooperation zwischen ESB und FH Südwestfalen; Verbindung von Schule, Wissenschaft und Praxis im Sinne nachhaltiger Bildungsnetzwerke

Am Eduard-Spranger-Berufskolleg fand die Regionalkonferenz Kfz-Technik der Bezirksregierung Arnsberg statt. Unter dem Titel "Digitale Medien und Lernplattforme" trafen sich Bildungsgangleitungen und Fachlehrkräfte, um neue Unterrichtskonzepte zu Elektromobilität und Digitalisierung zu erarbeiten.

In praxisorientierten Workshops wurden Lernkreise mit digitalen Modulen, Diagnoseübungen an Labortrainern und Konzepte für nachhaltige Unterrichtsgestaltung entwickelt. Die Fortbildung stärkte die Gestaltungskompetenz der Lehrkräfte und förderte die Integration nachhaltiger Technologien in die berufliche Bildung.

Als Multiplikatorenveranstaltung trägt die Konferenz dazu bei, zukunftsorientiertes Lernen im Berufsfeld Kfz-Technik regional zu verankern und Netzwerke für nachhaltige Schulentwicklung zu stärken.

SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung Stärkung der Gestaltungskompetenz und Multiplikatorenarbeit in der beruflichen Bildung
SDG 7: Bezahlbare und saubere EnergieThematisierung der Elektromobilität und Energieeffizienz in der Fahrzeugtechnik
SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur Förderung nachhaltiger Technologien und digitaler Lerninfrastruktur im Kfz-Bereich
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionBewusster Umgang mit Ressourcen, Energie und Technik im beruflichen Kontext
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleKooperation zwischen Schulen, Bezirksregierung und regionalen Netzwerken zur Weiterentwicklung nachhaltiger Bildung

Ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien ist ein wichtiges Anliegen unserer Schulentwicklung und Teil der BNE. Das MSB NRW empfiehlt Schulen, klare Regeln zur Handynutzung zu entwickeln, um Ablenkungen zu vermeiden und den pädagogischen Nutzen digitaler Medien bewusst zu gestalten.

Die Regelung wurde partizipativ entwickelt: Schulkonferenz und Schülerrat haben sie gemeinsam erarbeitet: Jede Klasse entscheidet demokratisch über den Umgang mit Smartphones. So entsteht ein respektvolles, gemeinsames Verständnis von Mediennutzung, das Partizipation und Achtsamkeit stärkt.

Am ESB wurden daher in allen Klassenräumen analoge Wanduhren installiert und „Handygaragen“ eingeführt. Beide Maßnahmen fördern Konzentration, Selbstorganisation und einen bewussteren Umgang mit digitalen Geräten – ein Schritt hin zu mehr digitaler Balance.

Das Projekt zeigt, dass nachhaltige Digitalisierung mehr bedeutet als Technik – sie lebt von reflektierten Entscheidungen über Mediennutzung, Lernkultur und gemeinsame Verantwortung.

SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungFörderung von Selbstorganisation, Gestaltungskompetenz und Achtsamkeit im Lernprozess
SDG 9: Industrie, Innovation und InfrastrukturKritische Reflexion der Digitalisierung und Förderung einer verantwortungsvollen Mediennutzung
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionBewusster und reflektierter Umgang mit digitalen Geräten
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenDemokratische Entscheidungsfindung und Verantwortung im Klassenverband

Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Farbtechnik gestalteten das Elefantenmodell der LWL-Uniklinik Hamm neu – inspiriert vom Glaselefanten im Maximilianpark, dem Wahrzeichen der Stadt.
In dem fächerübergreifenden Projekt setzten sie sich künstlerisch mit Themen wie Wandel, kultureller Identität, Integration und Vielfalt auseinander.

Am 26. September 2025 wurde der gestaltete Elefant feierlich eingeweiht und der Öffentlichkeit präsentiert.
Er steht nun dauerhaft im Stadtbild und symbolisiert Vielfalt, Offenheit und gesellschaftliche Teilhabe.

Das Projekt verknüpft kreatives Gestalten mit Bildung für nachhaltige Entwicklung:
Die Lernenden erprobten, wie Kunst gesellschaftliche Werte sichtbar machen kann, und gestalteten so aktiv den öffentlichen Raum mit.
Der Elefant ist Ausdruck einer nachhaltigen Schulentwicklung, die Lernen, Kooperation und Verantwortung verbindet.

Pressemitteilung des LWL

SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungFörderung von Gestaltungskompetenz, Reflexion lokaler Kultur und kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichem Wandel
SDG 10: Weniger UngleichheitenThematisierung von Integration, Toleranz und sozialem Zusammenhalt als künstlerische und soziale Aufgabe
SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenStärkung lokaler Identität und kultureller Teilhabe, aktive Mitgestaltung des öffentlichen Raums
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenFörderung demokratischer Werte, Dialogfähigkeit und respektvoller Auseinandersetzung mit Vielfalt
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele Kooperation mit dem LWL und lokalen Akteuren, Förderung gemeinsamer Verantwortung für kulturelle und nachhaltige Entwicklung

Im September 2025 widmet sich das Kollegium des ESB einen Tag lang dem Thema Künstliche Intelligenz im Bildungskontext. Ein externer Referent gibt Impulse zu Chancen, Risiken und praxisnahen Anwendungen.

In Workshops entwickeln die Lehrkräfte eigene Szenarien und Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in Unterricht und Schulorganisation. 

Der Pädagogische Tag stärkt Gestaltungskompetenz, Partizipation und Zukunftsorientierung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und zum Whole Institution Approach.

SDG 4: Hochwertige Bildung Erwerb von Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung durch kritische und verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz im Bildungskontext
SDG 9: Industrie, Innovation und InfrastrukturReflexion über Chancen, Risiken und Nachhaltigkeitspotenziale neuer digitaler Technologien
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenEntwicklung transparenter und verantwortungsvoller Leitlinien für den Einsatz von KI im Schulalltag
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleKooperation mit externen Expert:innen und Nutzung digitaler Fortbildungsnetzwerke

Die Klassen MEC2a und MEC2b besuchten am 22.9.2025 das Kraftwerk Gersteinwerk der RWE Generation SE. 

In Führungen durch Ausbilder erhielten die Schüler und Schülerinnen Einblicke in Energieerzeugung, Ausbildungsmöglichkeiten und Energiesicherheit. 

Im Unterricht wurden ökologische Auswirkungen, Zielkonflikte der Energiewende sowie berufliche Perspektiven reflektiert – ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen

SDG 4.7: Bildung für nachhaltige EntwicklungErwerb von Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung durch kritische Auseinandersetzung mit Energiefragen
SDG 7: Bezahlbare und saubere EnergieDiskussion über Energieerzeugung, Transformation und Zukunftsperspektiven
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und WirtschaftswachstumEinblicke in Ausbildung und Berufsbilder im Energiesektor
SDG 9: Industrie, Innovation und InfrastrukturKennenlernen zentraler Energieinfrastrukturen und Innovationspotenziale
SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzReflexion über Emissionen, Klimaziele und nachhaltige Energiezukunft

Die Klasse BFE2 besuchte am 5.9.2025 die Ausbildungsmesse “Einstieg” in Dortmund und informierte sich an rund 80 Ständen über Ausbildungs- und Studienwege.

Im Unterricht wurden die Eindrücke unter dem Blickwinkel der nachhaltigen Entwicklung reflektiert: Welche Berufe tragen zur Zukunftsgestaltung bei? Welche Betriebe zeigen Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft?

So wird Berufsorientierung nicht nur als individuelle Entscheidung verstanden, sondern als Beitrag zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Weitere Informationen

SDG 4.7: Bildung für nachhaltige Entwicklung Berufsorientierung mit nachhaltigem Fokus
SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und WirtschaftswachstumAuseinandersetzung mit Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen
SDG 10: Weniger UngleichheitenFragen der Chancengerechtigkeit beim Zugang zu Berufsfeldern
SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenRegionale Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrukturen im Blick

Am ESB Hamm entsteht ein IT-Labor im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Ausstattung erfolgt fast vollständig mit refurbished Hardware – ein Beitrag zur Ressourcenschonung und gegen Elektroschrott.

Die Klasse ITB 3 ist am Aufbau und an der Vernetzung beteiligt und erwirbt dabei nicht nur IT-Know-how, sondern auch Gestaltungskompetenz: Verantwortung übernehmen, nachhaltige Alternativen erproben und Digitalisierung kritisch reflektieren.

Das Labor steht künftig weiteren Bildungsgängen offen und zeigt im Sinne des Whole Institution Approach, wie nachhaltige Digitalisierung praktisch erfahrbar wird.

SDG 4: Hochwertige Bildung Praxisnahe Förderung digitaler Fachkompetenz, eigenverantwortliches Lernen
SDG 9: Industrie, Innovation und InfrastrukturAufbau moderner, nachhaltiger IT-Lerninfrastruktur
SDG 10: Weniger UngleichheitenOffener Zugang zu einer modernen Lernumgebung für verschiedene Bildungsgänge stärkt Bildungsgerechtigkeit
SDG 12: Nachhaltiger Konsum und ProduktionWiederverwendung von IT-Hardware, Reflexion von Ressourcenverbrauch
SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzCO2-Einsparung durch refurbished Geräte, Sensibilisierung für energieeffiziente Digitalisierung

Mitgliedschaft in BNE-Netzwerken

Unsere Schule ist Teil des Netzwerks BNE-Netzwerk Hamm: Eine Welt im Wandel gestalten. Einige Hinweise zu Aktivitäten und zu weiteren Mitgliedern des Netzwerks findet man auch auf der Webseite des Netzwerks beim Landesprogramm SdZ.

Unsere Schule istMitglied beim Landesprogramm Schule der Zukunft. Dieses Programm wurde von den für Schule und Umwelt zuständigen Ministerien des Landes NRW gegründet und wird durch diese gefördert. Begleitet wird das Programm von der Natur-und Umweltschutzakademie NRW.

Unsere Webseite beim Landesprogramm

Als BNE-Akteur unterstützen unsere Schule das Programm BNE 2030 der Deutschen UNESCO-Kommission.

Unsere Webseite beim UNESCO-Programm

Teilnahme an Workshops, Tagungen und Netzwerktreffen

Am 11. November 2025 nahm das BNE-Team des ESB am Netzwerktreffen Hamm im Maxilab des Maximilianparks teil. Herr Martin Klatt (Amt für schulische Bildung und Bildungsmanagement der Stadt Hamm) stellte den Teilnehmenden aktuelle Entwicklungen rund um die Bildungskommune Hamm und die Weiterentwicklung der lokalen BNE-Bildungslandschaft vor.

Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf das BNE-Festival NRW, die Einführung des neuen Netzwerk-Logos sowie die Planung gemeinsamer Projekte und Veranstaltungen für das Jahr 2026.

Das ESB, vertreten durch das BNE-Team, brachte Impulse aus der schulischen BNE-Praxis und dem Whole Institution Approach in den Austausch ein. Die Teilnahme stärkt die Kooperation der Hammer Bildungseinrichtungen und unterstreicht das Engagement des ESB für gelebte Nachhaltigkeit in der Bildungsregion Hamm.

Am 9. und 10. Oktober 2025 beteiligte sich das BNE-Team des ESB aktiv am BNE-Festival NRW in der VHS Hamm. Unter dem Motto “Lokal. Global. BNE.” kamen Engagierte aus Schulen, Hochschulen und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um sich zu vernetzen, neue Impulse zu gewinnen und gemeinsam Zukunftsfragen der Bildung zu gestalten.

In Vorträgen, Workshops und BNE-Laboren wurde diskutiert, wie globale Zusammenhänge greifbar gemacht und Menschen dazu ermutigt werden können, ihre Zukunft aktiv nachhaltig zu gestalten.

Mit seiner Beteiligung brachte das ESB praxisnahe Erfahrungen aus Schulentwicklung, dem Whole Institution Approach und der nachhaltigen Berufsbildung in den landesweiten Austausch ein – ein sichtbares Zeichen für die starke Verankerung von BNE in der Bildungsregion Hamm.

Am 30. Juni 2025 beteiligte sich das BNE-Team des Eduard-Spranger-Berufskollegs aktiv an der BNE-Zukunftswerkstatt der Stadt Hamm. Unter dem Motto “BNE-Zukunft für Hamm gestalten – Chancen eröffnen” kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Kindertageseinrichtungen, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam Perspektiven für eine gerechte, vielfältige und zukunftsfähige Bildungslandschaft zu entwickeln.

In moderierten Arbeitsphasen wurden zentrale Herausforderungen, Visionen und konkrete Schritte für die lokale Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erarbeitet.

Mit seiner Teilnahme brachte das Eduard-Spranger-Berufskolleg wertvolle Impulse aus Schulentwicklung, Whole Institution Approach und BNE-Praxis in den kommunalen Austausch ein – ein starkes Zeichen für Kooperation und gelebte Nachhaltigkeit in der Bildungsregion Hamm.

 

BNE-Konzeptpapier des ESB
(Abgeschlossene und verstetigte Projekte, Projektideen - Stand Juli 2025)

BNE-Projekte am ESB (Schuljahr 2025/26)
incl. didaktischer Hinweise in Form von AFS und LS (laufend aktualisiert)

Haben Sie Fragen oder möchten Sie Kontakt zu uns aufnehmen?

Ansprechpartner:
Patrick Fuckel
Dr. Frank Klinker

bne-kontakt@esb-hamm.de