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Eine Vision. Zwei Qualifikationen. Unendliche Möglichkeiten.

Erstellt von Esra Schiering
|   Bericht

Auftaktveranstaltung zum Start des landesweiten Schulversuchs „Berufsfachschule Ingenieurtechnik“

Am Freitag, den 30.08.2019, fand am Eduard-Spranger-Berufskolleg Hamm die Auftaktveranstaltung zum offiziellen Start des landesweiten Schulversuchs „Berufsfachschule Ingenieurtechnik“ statt. Zu Gast waren Frau Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Herr Thomas Hunsteger-Petermann und Kultur- und Bildungsdezernentin Frau Dr. Britta Obszerninks sowie Vertreter (m/w/d) der Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Münster, Köln und Düsseldorf und Vertretern (m/w/d) der teilnehmenden Schulen aus Nordrhein-Westfalen.
Nach den Begrüßungsworten des Schuldirektors Herr Burkhard Häger sprachen Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Ministerin Yvonne Gebauer zu den geladenen Gästen zur Einleitung einer anschließenden Podiumsdiskussion. In dieser wurde zum Beispiel erörtert, ob der Schulversuch als Maßnahme zur Fachkräftesicherung im MINT-Bereich dienen könne. Des Weiteren wurden Erfahrungen aus dem bisherigen Entwicklungsprozess im Schulversuch Ingenieurtechnik ausgetauscht und erörtert, insbesondere ob eine flächendeckende Sicherung der BK-Bildungsangebote im Fachbereich Technik und Naturwissenschaften gewährleistet werden könne. Zusätzlich lagen Schwerpunkte der Diskussion darin, ob ein projektorientierter Unterricht und die interdisziplinäre Kompetenzentwicklung unter den Vorzeichen der Digitalisierung Vorteile des Bildungsganges seien. Im Anschluss daran erfolgte ein Rundgang durch die Schule, wobei die Bereiche Elektro-, Bau- und Holz- sowie Metalltechnik, aus denen sich die Ingenieurtechnik zusammensetzt, vorgestellt wurden, ehe die Beteiligten sich nach einem Mittagsimbiss zu Arbeitskreisen zusammenfanden. Die Vorstellung der Ergebnisse bildete den Abschluss der Veranstaltung, die von allen Teilnehmern als durchweg gelungen betitelt wurde.
Im Bildungsgang  „Berufsfachschule Ingenieurtechnik“ haben Schüler (m/w/d) die Möglichkeit innerhalb von zwei Jahren den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erwerben. In diesen zwei Jahren liegt der Schwerpunkt im Vergleich zu anderen Bildungsgängen auf einer breiteren ingenieurtechnischen Grundbildung. Die Schüler (m/w/d) sollen in diesen ersten Jahren also nicht zu einem Fachmann im traditionellen Sinne ausgebildet werden, sondern zu Problemlösern für technische Probleme über fachliche Grenzen hinaus. Danach kann in einem dritten Jahr eine konkrete Fachrichtung gewählt werden und ein Berufsabschluss nach Landesrecht als staatlich geprüfter bautechnischer, elektrotechnischer oder maschinenbautechnischer Assistent (m/w/d), erlangt werden. Das Eduard-Spranger-Berufskolleg bietet den fachlichen Schwerpunkt Elektrotechnik an.

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