Skip to main content

Schule ohne Rassismus 2019

Erstellt von Claudia Mues
|   Bericht

Im letzten Jahr erhielt unsere Schule die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“.

Am letzten Freitag besuchte der Landtagsabgeordnete Marc Herter das ESB. Herr Herter ist Pate für das Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ an unserer Schule. Im Beisein des neuen Schulleiters Herrn Häger wurde der Verlauf des Projektes noch einmal nachvollzogen und über weitere geplante Aktionen gesprochen. Herr Herter sicherte auch für die Zukunft seine Unterstützung zu und unterbreitete eigene Vorschläge.

An unserem Berufskolleg sind in den letzten Jahren viele verschiedene Aktivitäten im Zuge dieser Auszeichnung durchgeführt worden. Maßgeblich verantwortlich für die Organisation, Planung und Durchführung aller Aktionen waren unsere Schulsozialarbeiterin Petra Steimann und unser Schulsozialarbeiter Mohamed Lamsiah. Ihr unermüdlicher Einsatz hat die Auszeichnung der Schule erst möglich gemacht.

Im Jahre 2018 fanden u.a. folgende Aktionen statt:

Verlegung Stolpersteine: In Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Friedensschule begleitete die Berufsfachschule 1 (BFF1) den Künstler Gunter Demnig bei der Verlegung weiterer Stolpersteine im Stadtgebiet Hamm. Die Stolpersteine erinnern an Opfer des Nazi-Regimes.

Willkommenswand: Malermeister und Klassenlehrer Wolfgang Hövekenmeier gestaltete mit der Klasse BFF1 die Eingangswand im Hauptgebäude unserer Schule. Besucher werden in verschiedenen Sprachen willkommen geheißen.

Weltflüchtlingstag im Juni 2018: In Kooperation mit dem Friedrich-List-Berufskolleg und dem Jugendgemeinschaftswerk führten die Internationalen Förderklassen (FFM und IFK) u.a. ein Quiz über die Länder der beteiligten Schülerinnen und Schüler durch.

Aqua mobile: Schülerinnen und Schüler der IFK gestalteten einen Wasserbehälter für einen handbetriebenen Indoor-Brunnen für die Ausstellung „Jardin infini“ zu virtuellem Wasser in der Christuskirche.

Gedenken an Pogromnacht: Gemeinsam mit anderen Hammer Schulen nahmen Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOSa) und der Klasse 12 der Gymnasialen Oberstufe (GO12) mit ihren Fachlehrern an einer Aktion vor dem Hammer Hauptbahnhof teil, die an das Schicksal deportierter jüdischer Mitbürger erinnerte.

Vielfalt im Ruhrgebiet: Gefördert durch die Werkstatt für Demokratie und Toleranz fanden mehrere Exkursionen statt, die den Klassen IFK/FFM/BFF1 und MBA1 (Staatlich geprüfte Maschinenbautechnische Assistenten) die Vielfalt des Ruhrgebiets näher bringen konnten. Es gab einen Ausflug nach Essen zur Zeche Zollverein und zur Alten Synagoge, einen Besuch der Merkez-Moschee Marxloh und des Landschaftsparks Nord in Duisburg sowie ein Präventionstraining zum Thema Respekt und Toleranz mit Herrn Gliemann.

Ausbildung zum Deeskalationstrainer: Die Kollegen Wolfgang Hövekenmeier und Mohamed Lamsiah absolvierten einen 4-Tage-Workshop zum Thema Gewalt mit den Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsvorbereitung (AV) und konnten beide vor Kurzem ihre Ausbildung zum Deeskalationstrainer abschließen.

Für das Jahr 2019 sind verschiedene weitere Aktionen angedacht oder bereits in Planung.

Zurück
v.l.n.r.: Wolfgang Hövekenmeier, Mohamed Lamsiah, Burkhard Häger, Marc Herter, Lena Tillmann, Temesgen Tesfay, Dr. Lothar Mischke; Foto: Schüler