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Die Vielfalt des Ruhrgebiets

Erstellt von Eugenie Feinstein, Claudia Mues
|   Bericht

Die Internationalen Förderklassen und die Berufsfachschule hatten die Gelegenheit, durch Tagesausflüge die Vielfalt des Ruhrgebiets kennenzulernen.

Die Ausflüge wurden im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Zusammenarbeit mit der Werkstatt für Demokratie und Toleranz gefördert. Das jeweilige Programm organisierten Petra Steimann und Mohamed Lamsiah (Schulsozialarbeit am ESB).

Die Ausflüge boten jeweils einen Schwerpunkt im religiösen Bereich und einen weiteren im Bereich der (Industrie-)Kultur.

Am Donnerstag, den 6.12.18, ging es zunächst nach Essen. Der Bericht über diesen Tag stammt von Eugenie Feinstein:

IFK und FFM erkunden das Ruhrgebiet

Am Nikolaus hieß es für die Schülerinnen und Schüler der IFK und FFM Hamm hinter sich zu lassen und zusammen mit der Klassenlehrerin Frau Feinstein, den Fachlehrern Frau Gorgon und Herr Kreibig sowie den Sozialarbeiterinnen Frau Steimann und Frau Celik die Bahnfahrt nach Essen anzutreten.

In Essen standen der Besuch der Zeche Zollverein, der alten Synagoge und des Weihnachtsmarktes auf dem Programm. So konnten die Schülerinnen und Schüler, die noch nicht so lange in Deutschland leben, etwas Neues über die (Industrie-)Kultur erfahren.

Genau eine Woche später, am 13.12.18, war es dann wieder soweit. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen IFK und FFM fuhren gemeinsam mit den Begleitpersonen Petra Steimann, Mohamed Lamsiah, Frank Lange, Esref Tolayman und Claudia Mues nach Duisburg.

Zunächst wurde die große DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh besucht. Die Gästeführerin der Moschee erklärte viele wissenswerte Details zum Gebäude, den Gebetsritualen und sozialen Gegebenheiten des Hauses. Auf Nachfragen der Gruppe wurde sehr offen reagiert, und die besonders ansprechend gestaltete Decke des Gebetsraums beeindruckte die Besucher sehr.

Nach einer kleinen Stärkung im hauseigenen Bistro der Moschee ging es mit der Straßenbahn zum Landschaftspark Duisburg-Nord, der rund um ein stillgelegtes Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich entstand. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Beispiel der Industriekultur des Ruhrgebiets kennen. Unter der sachkundigen Führung von Fachlehrer Frank Lange wurde ein stillgelegter Hochofen bestiegen und dabei einiges über die deutsche Stahlerzeugung gelernt. In 70 Metern Höhe entschädigte der grandiose Rundblick für den leicht anstrengenden Aufstieg.

Beide Ausflüge boten ein sehr abwechslungsreiches Programm zum Thema „Vielfalt des Ruhrgebiets“.

Am Dienstag, den 18.12.18, kam auch die Berufsfachschule 1 in den Genuss eines Ausflugs nach Essen, der ein fast identisches Programm bot.

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